Open Data: Bayern gibt amtliche Luftbilder zur Verwendung frei
Nach Abschluss eines erfolgreichen Pilotprojekts mit OpenStreetMap(öffnet im neuen Fenster) hat der Freistaat Bayern nun Luftbilder aus Bayern im Winter 2008/2009 zur allgemeinen Benutzung freigegeben. Das Pilotprojekt wurde bereits 2008 initiiert und am 31. März 2009 abgeschlossen. Es wurde im OpenStreetMap-Wiki dokumentiert(öffnet im neuen Fenster) .
Die Freiwilligen des OpenStreetMap-Projekts erstellten aus den Luftbildern, die 10.000 Quadratkilometer abdecken, detaillierte Karten, die für jedermann frei und kostenlos benutzbar sind. In drei Monaten seien mehr als zwei Mannjahre freiwillige Bürgerarbeit geleistet worden, heißt es in einer Presseerklärung des OpenStreetMap-Projekts.
So stehen nun 70.000 Quadratkilometer amtliche Luftbilder für das gesamte Bundesland zur Verfügung, die alle drei Jahre aktualisiert werden. Die Bilder seien verlässlich, aktuell und genau georeferenziert, so das OpenStreetMap-Projekt.
Mit der Auflösung ist das OpenStreetMap-Team nicht zufrieden, denn die 2-m-Auflösung entspreche nicht mehr ganz dem heute üblichen Standard: "Inzwischen arbeitet OpenStreetMap regelmäßig mit Bildern von mindestens 40 cm Auflösung" , heißt es dazu in der Mitteilung. So stünden seit Dezember 2010 Satellitenbilder von Bing weltweit zur Verfügung, allerdings noch nicht flächendeckend. Von Dänemark gibt es flächendeckend Bilder in einer Auflösung von 40 cm, und einige Kommunen bieten selbst Luftbilder an, zum Teil mit einer Auflösung von 15 cm.
Anhand der Bilder erstellt das OpenStreetMap-Projekt Kartenmaterial. Je höher die Auflösung der Bilder, desto genauer die daraus entstehenden Karten. Dabei kann jeder mithelfen und direkt im Browser anhand der Aufnahmen an der Kartenerstellung mitarbeiten.
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