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Techfest 2011

Microsoft zeigt Bildschirme der Zukunft

Auf der eigenen Konferenz Techfest haben Microsoft-Entwickler Bildschirme der Zukunft präsentiert. Dazu gehören Gestensteuerungssysteme, aber auch 3D-Bildschirme für mehrere Nutzer, auf denen jeder Nutzer ein anderes Bild sieht.

Artikel veröffentlicht am ,
Techfest 2011: Microsoft zeigt Bildschirme der Zukunft

Was kommt nach Touchscreen? Mit dieser Frage setzt sich bei Microsoft Research unter anderem Steve Bathiche auseinander. Auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz Techfest hat er einige Konzepte für neue Bildschirme gezeigt.

Schattenspiele

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Ein System nutzt eine zurückstrahlende Oberfläche als Display, auf das ein Beamer Inhalte projiziert. Neben dem Projektor ist eine Kamera angebracht. Die Oberfläche reflektiert das Licht zur Kamera. Gegenstände dazwischen, etwa gestikulierende Hände, erzeugen einen Schatten, den die Kamera aufnimmt. Eine Software analysiert die Gesten und setzt sie in Steuerbefehle um. So entsteht ein berührungsloses Gestensteuerungsdisplay.

Teildurchlässiger Bildschirm

Etwas weniger aufwendig wird die Gestensteuerung mit einem teildurchlässigen Bildschirm: Das System verfügt über einen Amoled-Bildschirm, hinter dem eine flache Linse und eine Kamera angebracht sind. Der Nutzer kann mit den Inhalten auf dem Bildschirm interagieren, etwa ein Bild drehen. Das System erkennt sogar drei Ebenen: Der Nutzer kann den virtuellen Gegenstand also nicht nur drehen, sondern auch vergrößern, indem er seine Hand dem Bildschirm nähert, oder ihn verkleinern, wenn er sie davon entfernt.

3D-Display...

Mit Hilfe der flachen Linse haben die Microsoft-Entwickler ein 3D-Display konstruiert, das mit den Augen gesteuert wird. Die Linse sitzt in diesem Fall hinter einem LCD. Unter dem Display sind Leuchtdioden (LED) angebracht, die Lichtblitze aussenden. Das Licht wird durch den Bildschirm geleitet und trifft auf das Auge. Der Lichtblitz ist jeweils nur ein schmaler Streifen, der nur ein Auge trifft.

Dadurch wird für jedes Auge ein eigenes Bild erzeugt. Über dem Bildschirm ist eine Kinect angebracht, die die Position und die Drehung des Kopfes erkennt. Dadurch werden die LED so angesteuert, dass die Augen immer genau getroffen werden. So entsteht für den Nutzer ein dreidimensionales Bild. Dreht er den Kopf, ändert sich das Bild entsprechend.

... auch für zwei Nutzer

Mit diesem Aufbau lässt sich auch ein 3D-Display für mehrere Nutzer umsetzen. Die Kinect erkennt diese, und das System stellt für jeden ein eigenes Bild dar. Das bedeutet: Mehrere Nutzer schauen auf denselben Bildschirm, jeder sieht aber etwas anderes darauf. Das Bild hängt nicht, wie bei einem Linsenrasterbild, vom Blickwinkel ab. Tauschen zwei Nutzer die Plätze, sehen sie immer noch das Gleiche wie vorher.

Blick aus einem virtuellen Fenster

Magic Window, magisches Fenster, heißt eine weitere Anwendung für dieses System: Die Kinect erfasst die Position des Nutzers in Bezug auf den 3D-Bildschirm. Das System rendert das auf dem Display dargestellte Bild entsprechend. Bewegt sich der Nutzer, ändert sich auch das Bild. Für den Nutzer entsteht so der Eindruck, er schaue aus einem Fenster.

Dieses Magic Window ist ein bidirektionales System. Als solches soll es laut Microsoft das Kernelement künftiger Telekonferenzsysteme bilden.



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Bouncy 14. Mär 2011

Liest du eigentlich auch was du schreibst? Geistiger Dünnsch...

elgooG 14. Mär 2011

Genau das ist ja was ich möchte. Entwicklung ohne die engen Zangen BWLern die nur auf...

illuminant777 13. Mär 2011

ehm ne ?

p14nk41ku3hl 12. Mär 2011

In Deutschland wäre der Mann wegen seines unwichtigen Sprachfehlers von so Leuten wie dir...


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