Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Große Nachfrage: Fujifilm hat sich bei der Finepix X100 verschätzt

Der japanische Kamerahersteller Fujifilm muss einen Teil seiner Kamerakunden warten lassen. Die Nachfrage nach der Kompaktkamera Finepix X100 übersteigt die Produktionsmenge offenbar deutlich.
/ Andreas Donath
32 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Fujifilm Japan teilte auf einer Website(öffnet im neuen Fenster) mit, dass es bei der Auslieferung der Kamera Finepix X100 zu Engpässen kommt. Derzeit arbeitet das Unternehmen daran, die Produktionskapazität aufzustocken. Wie viele Geräte Fujifilm plante abzusetzen und wie hoch die Nachfrage nun ist, gab der Hersteller nicht preis.

Kompaktkameras mit APS-C-Sensor sind recht selten. Sigma bietet in diesem Segment die DP-Serie an und Leica hat mit der X1 ebenfalls ein ähnliches Exemplar im Sortiment.

Die Fujifilm Finepix X100 ist eine Kamera für Designliebhaber, die mit einem Sensor aus einer Spiegelreflexkamera und einem lichtstarken Objektiv ausgestattet ist.

Der CMOS-Sensor erreicht eine Auflösung von 12,3 Megapixeln und ist mit 23,6 x 15,8 mm (APS-C) erheblich größer als bei Kompaktkameras üblich, die meist nur einen fingernagelgroßen Sensor besitzen. Das Festbrennweitenobjektiv der Finepix X100 mit einer Brennweite von 35 mm (KB) ist mit einer maximalen Blendenöffnung von F2,0 recht lichtstark, aber fest eingebaut.

Die Kamera wurde schon im Herbst 2010 angekündigt und soll nun Anfang April 2011 in den Handel kommen. In Deutschland soll die Kamera rund 1.000 Euro kosten.


Relevante Themen