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Test: Opensuse 11.4 sorgt für Stabilität

Opensuse für Entwickler und als Server

Auch für Entwickler hat das neue Opensuse viel zu bieten. So enthält der Editor Kate Plugins für die Arbeit mit SQL und dem Debugger GDB. Auf die neuen Frameworks GTK3 und Horde kann ebenso zugegriffen werden wie auf die aktualisierten Bibliotheken Libqt 4.7.1 und Mono-core 2.10. Programme, die auf Qt basieren, können mit dem Qt-Creator 2.1 erstellt werden und für den freien .NET-Nachbau Mono kann auf die IDE Monodevelop 2.4.2 zurückgegriffen werden. Die IDE Eclipse fehlt bislang in den Paketquellen.

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Wer Opensuse als Serverbetriebssystem benutzt, kann Webyast verwenden. Über dieses von Novell entwickelte Webfrontend können viele Funktionen der Serververwaltung aus der Ferne über den Browser gesteuert werden. So lassen sich Updates mit wenigen Mausklicks einspielen. Aber auch Systemdienste können individuell gestartet oder gestoppt werden. Die Firewall lässt sich konfigurieren und selbst eine Statusanzeige des Systems ist vorhanden, um die Auslastung von RAM und CPU zu überprüfen.

Anwender, die ein ständig aktuelles Betriebssystem nutzen möchten, können ab sofort auf das Repository Tumbleweed zugreifen. Dieses bietet Rolling-Releases an und soll mit Opensuse 11.4 als Basis ohne Konflikte zwischen Softwarepaketen benutzbar sein. Im Unterschied zum schon lang etablierten Entwicklungszweig Factory beinhaltet Tumbleweed aber nur stabile und ausreichend getestete Pakete. Der Bootloader Grub2 und der Initialisierungsdaemon Systemd sind in den Repositories als Testversionen vorhanden. Der offizielle Einsatz der beiden Programme in Opensuse wurde verschoben, um dessen Stabilität nicht zu gefährden.

Fazit

Umwerfend ist Opensuse 11.4 nicht. Aber die Entwickler setzen auf ein möglichst stabiles Betriebssystem. Daher wurden gegenüber dem Vorgänger hauptsächlich aktuelle Anwendungen und Systemkomponenten verändert. Mit Firefox 4, Libreoffice 3.3.1 und Webyast setzt das Opensuse-Team auf neue Programme, die die Verwendung von Opensuse attraktiver machen sollen. In unserem Test fielen keine schwerwiegende Probleme auf.

Dank der leichtgewichtigen Desktops Lxde und Xfce läuft Opensuse 11.4 trotz der Fülle an installierten Paketen auch auf langsamer Hardware und Netbooks. Für Netbooks steht auch die optisch ansprechende Plasma Netbook Oberfläche des KDE-Projektes zur Verfügung, der erst aktiviert werden muss.

Abbilder der Installations-DVD und der Live-CDs mit den Desktops Gnome und KDE stehen zum Download bereit - ebenso ein Minimalsystem zur Installation über das Netzwerk. Alle Images gibt es für 32-Bit- und 64-Bit-Systeme. Eine kostenpflichtige Version von Opensuse 11.4 ist ebenfalls erhältlich. Die Boxed-Edition besteht aus einer Installations-DVD, einer Live-DVD sowie einem Handbuch. Sie kostet 69,95 Euro und beinhaltet kostenlosen Installationssupport für 90 Tage.

 Gnome Shell als Option

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Der Kaiser! 15. Mär 2011

Geht mir genauso. :)

BasAn 14. Mär 2011

Bei mir auch, manchmal geht es nur nach einem 'Kaltstart'.

oelk 14. Mär 2011

Ich kann von dieser Stabilität nicht viel finden. Zuviele Pakete sind eigentlich noch im...

adsfg 13. Mär 2011

gott, bist du coool...

Anonymer Nutzer 12. Mär 2011

kann man bei einer Installation auf einem Net-/Notebook mit 1 GB RAM vergessen. Erst...



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