Kleinere Änderungen und Fazit

Wie bei einem neuen Mac-Modell üblich, gibt es eine leicht angepasste Betriebssystemversion. Zwar ist auch auf dem neuen Macbook Pro 13 Mac OS X 10.6.6 installiert, allerdings unterscheiden sich die Build-Nummern. Während ein älterer Mac die Nummer 10J567 trägt, hat das aktuelle Modell die Nummer 10J3210. Solche Unterschiede sind meist gering. Berichten zufolge kann dieser Build beispielsweise das Trim-Kommando absetzen. Das ist bei SSDs wichtig. Allerdings soll das Macbook vorher abfragen, ob es sich um eine Apple-SSD handelt. Der nun SDXC-taugliche Kartenleser und sicher auch das neue WLAN-Modul erklären unterschiedliche Builds. Normalerweise schaltet die nächste Mac-OS-Unterversion die Geräte dann wieder gleich.

Wie schon beim Macbook Air hat sich auch Apple bei diesem Notebook entschieden, Adobe Flash nicht mitzuinstallieren. Kundenfreundlich ist das nicht, andererseits kommt Apple so nicht in die Verlegenheit, ein veraltetes, unsicheres Flash-Plugin auszuliefern - was in der Vergangenheit schon mehrmals passiert ist.

Eine weitere Änderung wurde an der Kamera vorgenommen: Das neue Macbook Pro ist mit einer 720p-Widescreen-Kamera ausgestattet. Wer mit dem mitgelieferten Facetime-Programm Videotelefonie betreibt, der kann jetzt mehr als nur eine Person mit der Kamera filmen. Die Kamera schaut auf den Nutzer recht weitwinkelig im breiten 16:9-Format.

Zuletzt gibt es natürlich auch einen neuen Chipsatz. Das könnte vielleicht Sorgen bereiten. Apple versicherte aber auf Nachfrage, dass die Series-6-Chipsätze in allen aktuellen Macbook Pro nicht unter den SATA-Problemen leiden. Apple verbaut also Chips im B3-Stepping.

Das neue Macbook Pro 13 ist bereits erhältlich. Das von uns getestete Modell kostet im Laden rund 1.450 Euro. Weitere technische Informationen gibt es auf Apples Macbook-Webseite.

Fazit

Das neue Macbook Pro 13 ist viel schneller als seine 13-Zoll-Vorgänger - sogar doppelt so schnell bei rechenintensiven Aufgaben, die von Hyperthreading profitieren.

Die wirklich interessanten Möglichkeiten abseits der neuen Sandy-Bridge-Prozessoren liegen allerdings noch brach. Das gilt offenbar sowohl für das WLAN als auch für Thunderbolt. Bei Letzterem kommt hinzu, dass bisher nur teures Equipment angekündigt wurde. Wer sich intensiv mit Videoschnitt beschäftigt oder mit großen Datenmengen hantiert, dürfte sich dennoch freuen. Solche Nutzer werden sich am Preis der externen Dual-SSD von Lacie oder einem im Mai kommenden externen Promise-RAID-System wohl nicht stören. Die neuen Macbooks bieten die Basis für die schnellen Speichersysteme der Zukunft. Bleibt zu hoffen, dass Apple alleine den Start für Thunderbolt vorbereiten kann. Später sollen andere Hersteller mitmachen, wie Intel-Vize Mooly Eden im Interview mit Golem.de sagte.

Wer einen Mac braucht, für den ist das neue Macbook Pro mit seinem neuen Prozessor und den neuen Schnittstellen eine gute Wahl. Wer bei den Vorgängerversionen wegen des alten Core 2 Duo gezögert hat, kann jetzt beruhigt zuschlagen. Einziger Minuspunkt ist die Intel-Grafik. Die ist zwar sehr schnell geworden, kommt aber dennoch nicht in allen Situationen an die Geforce 320M des Vorgängermodells heran.

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 Leises Macbook wird unter Last laut
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eiischbinsnur 13. Mär 2011

Hi, einen akustischen Stealth-Modus gibt es bei dem "fortschrittlichsten Betriebssystem...

Hackbreaker 12. Mär 2011

Ja was, klasse danke, wenn irgend ein dämlicher Scheiß-Laptop von irgendeiner dämlichen...

InFlames 11. Mär 2011

Warum kaufst du dir dann ein MacBook?

envoyofxen 11. Mär 2011

Also da kann ich der golem Redaktion nur wiedersprechen. Man konnte am Stand von Promise...



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