Windows Marketplace: Ausprobierversionen erhöhen den Umsatz
Microsoft hat das Nutzerverhalten im Windows Marketplace analysiert und gibt Anbietern kostenpflichtiger Applikationen den Ratschlag, diese auch in einer Testversion anzubieten. Denn nach Microsofts Beobachtung steigt damit die Chance, dass die Anwendung dann auch gekauft wird. Von allen kostenpflichtigen Anwendungen mit Ausprobieroption führen diese in knapp zehn Prozent der Downloads auch zu einem Kauf.
Entwickler können nach Ansicht Microsofts durchschnittlich bis zu zehnmal mehr Umsatz machen, wenn sie eine Testversion ihrer Applikation anbieten. Über die Hälfte der Käufer einer Applikation mit Testoption haben die Anwendung einen Tag nach dem Herunterladen gekauft. Nach Microsofts Auffassung entschieden sich diese Nutzer sehr schnell für den Kauf.
Zudem gab Microsoft per Blog(öffnet im neuen Fenster) bekannt, dass es für Entwickler einige Änderungen im Windows Marketplace gibt. Künftig dürfen Entwickler 100 kostenlose Applikationen pro Jahr in den Windows Marketplace einstellen, ohne dass weitere Gebühren anfallen. Bisher lag die Grenze bei fünf kostenlosen Anwendungen im Jahr .
Zudem müssen Entwickler keine Supportkontakte mehr zwingend in ihre Applikationen integrieren. Dennoch empfiehlt Microsoft das weiterhin, besteht aber nicht mehr darauf. Darüber hinaus stellt Microsoft klar, dass der Windows Marketplace auch Applikationen mit den Open-Source-Lizenzen unter der BSD, MIT, Apache Software License 2.0 und der Microsoft Public License akzeptiert. Außerdem sind auch Anwendungen unter der Eclipse Public License, der Mozilla Public License sowie vergleichbaren Open-Source-Lizenzen erlaubt, in Kürze will Microsoft das Application Provider Agreement (APA) entsprechend aktualisieren.



