Easy 3D

Philips-Fernseher für 3D mit billigen Polarisationsbrillen

Noch in der ersten Hälfte des Jahres 2011 will Philips mit der Serie 7000 erste 3D-Fernseher anbieten, die keine Shutterbrillen mehr benötigen. Wie in den meisten Kinos arbeitet das System mit Polarisation, hat aber Nachteile. Seine Fernseher mit Shuttertechnik rüstet Philips mit einer Sonderfunktion für Spieler auf.

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Philips-Logo für Polarisationsgeräte
Philips-Logo für Polarisationsgeräte

Künftig unterscheidet Philips bei seinen Fernsehern zwischen zwei Techniken: "Easy 3D" arbeitet wie im Kino mit Polarisation, "3D Max" mit den bisher bei Unterhaltungselektronik verbreiteten Shutterbrillen. Easy 3D wird mit neuen Versionen der Serie 7000 der Philips-Fernseher bei Diagonalen von 32 bis 55 Zoll angeboten, 3D Max mit den Serien 8000 und 9000. Auch einen 21:9-Fernseher der Serie "Gold" plant Philips mit Easy 3D.

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Der wesentliche Unterschied liegt nicht nur in den Brillen, sondern auch in der Darstellung. Während bei Shuttertechnik die Bilder abwechselnd gezeigt werden, müssen sie bei Polarisation gleichzeitig dargestellt werden. Das sorgt bei einfachen Verfahren für eine Halbierung der Auflösung, unabhängig davon, wie das Ausgangsmaterial aussieht. Im Kino werden als Ausweg dafür bei manchen Verfahren zwei Projektoren verwendet.

Der größte Vorteil von 3D-Polarisation im Fernseher sind die viel einfacheren Brillen: Sie sind in der Anschaffung viel günstiger, müssen nicht aufgeladen werden und in der Theorie sollten die 3D-Hilfen herstellerunabhängig funktionieren. Ob aber etwa die aus dem Kino bekannten RealD-Brillen auch mit den Philips-Fernsehern funktionieren, hat das Unternehmen noch nicht bekanntgegeben.

Spielen mit zwei unterschiedlichen Bildern gleichzeitig

Für 3D Max Easy 3D bietet Philips mit seinen neuen Geräten eine Funktion an, welche die bei Spielen verbreiteten Split-Screen-Darstellungen, etwa bei Rennspielen, überflüssig machen soll. Zwei Spieler bekommen auf dem ganzen Bildschirm unterschiedliche Inhalte zu sehen, auch wenn sie vor demselben Fernseher sitzen. Bei Easy 3D bedeutet das wiederum eine reduzierte Auflösung. Mit welchen Konsolen oder PCs die Technik funktionieren soll, hat Philips noch nicht erklärt. Wenn die Fernseher, beispielsweise durch auswählbare Bereiche eines Split-Screens, die Bilder nicht neu aufteilen können, müssten auch die Spiele die Funktion unterstützen.

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Ab Mai 2011 sollen die ersten Fernseher mit 3D Max und Easy 3D auf den Markt kommen. Preise nannte Philips noch nicht - damit steht nicht fest, ob die Polarisationstechnik auch beim Gerät selbst Kostenvorteile bietet.

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