AUSUM, Tessellations- und Texturoptimierung

Das mit Radeon 6970 und 6950 eingeführte Dual-BIOS nutzt AMD bei der 6990 anders. Statt einem nicht vom Anwender veränderbaren BIOS und einem für Experimente gibt es zwei vom Hersteller gefüllte Speicher. Einer sorgt für den Betrieb innerhalb der elektrischen Spezifikationen mit 830 MHz und 1,12 Volt für die GPU bei nicht mehr als 375 Watt. Das zweite BIOS schaltet 880 MHz, 1,175 Volt und ganze 450 Watt frei - in Spitzen gibt auch AMD 500 Watt für die Grafikkarte an.

  • Wozu?
  • Voreinstellung "Extreme"
  • Voreinstellung "Performance"
  • Voreinstellung "Extreme"
  • Voreinstellung "Performance"
  • 8xAF, 4xAA
  • 8xAF, 4xAA
  • 4xAF, 0xAA
  • Daten im Standard- und OC-Modus
  • 8xAF, 4xAA, DirectX-11
  • 1.920 x 1.200 Pixel, 8xAF, 4xAA,
  • 1.920 x 1.200 Pixel, 8xAF, 4xAA,
  • 4xAF, 4xAA
  • 4xAF, 4xAA
  • AMDs Tessellationsoptimierung greift hier bei 4x
  • Zwei 8-polige Ports und mittiger Lüfter
  • Dual-GPU 2010 und 2011, hinten die 5970
  • Genauso lang wie die 5970 (vorne)
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Gesamtsystem
  • Die Radeon HD 6990
  • Luftauslass am Ende der Karte
  • Der AUSUM-Schalter
  • Rückseiten mit getrennten und nun leicht versetzten GPUs
  • Der zu hungrige Cayman (Bild: AMD)
  • Die 6990 mit versetzten GPUs
  • (Bild: AMD)
  • Klare Ansage: Die Schnellste soll es sein.
  • AMD findet 500 Watt 'awesome'.
  • Bis zu 900 MHz sollen die GPUs aushalten.
  • Neue Spannungswandler
  • Fünf Monitore können parallel genutzt werden.
  • Drei Adapter für DVI werden mitgeliefert.
  • Versetzte Kühler (Bild: AMD)
  • Der Lüfter ist 5 Millimeter größer geworden.
  • Größerer Luftauslass als bei 6970 (links)
  • (Bild: AMD)
  • Getrennte Kühler und Phase-Change-Pads (Bild: AMD)
  • Verwirrung pur: Je nach CPU heißt das CCC anders.
  • Auch laut AMD höchstens acht Prozent schneller im OC-Modus
  • AMDs eigene Benchmarks für fünf Displays
  • Mögliche Display-Setups
  • Abschaltbare Treiberoptimierungen und zu lange Texte
  • Nur 3DMark11 ruckelt noch.
  • Bei 91 Grad wird abgeregelt
AMDs Tessellationsoptimierung greift hier bei 4x
Stellenmarkt
  1. Prozess- und Projektmanager (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. Junior Software Entwickler (m/w/d)
    SUSS MicroTec Lithography GmbH, Garching
Detailsuche

Der winzige Schalter dafür sitzt wie gehabt beim Crossfire-Anschluss, ein Kugelschreiber mit eingezogener Mine hat sich dafür als Bedienelement bewährt. Für den Schalter hat sich ein besonderes Marketinggenie bei AMD dem Codenamen der Karte, Antilles, folgend eine Abkürzung überlegt. AUSUM steht für "Antilles Switch for Uber Mode", sprich: "awesome". Ob über 100 Watt mehr für höchstens acht Prozent mehr Spieleleistung wirklich so "toll" sind oder es nur um den Spaß am Übertakten geht, bleibt die große Frage. AMD bezeichnet den Modus auch als "6990 OC", wir verwenden diesen Namen auch in den Benchmarkdiagrammen. Durch Umlegen des AUSUM-Switchs geht laut AMD die Garantie verloren.

Das tolle Schalterchen ist nur eine der vielen neuen "Ja, aber..."-Funktionen, mit denen AMD seinen Grafikkarten inzwischen auf die Sprünge hilft. Dazu zählt auch die in den deutschen Treibern Oberflächenoptimierung genannte Funktion, die Texturen mit leicht verminderter Qualität berechnet, was in der Regel kaum auffällt - bis es zu echten Fehlern kommt. Ein weiterer solcher Fall ist Powertune und nun auch AMDs eigene Behandlung der Tessellation.

Diese Kernfunktion von DirectX-11 steht nun im Treiber standardmäßig auf "AMD Optimized", weil die AMD-GPUs tendenziell schwächere Tessellationsleistungen als die Nvidia-Bausteine besitzen. Wie die Tessellationsbeschränkung der Catalyst-Treiber und die Texturoptimierung zusammenwirken, legen Anwendungsprofile fest, "CAP" für "Catalyst Application Profile" genannt. Die CAPs sollen auch zwischen den monatlichen Treiberupdates erscheinen, wenn gerade ein neues Spiel auf den Markt kam. Die jeweils aktuellen Änderungen der CAPs hat AMD bei Google Docs als "Update Tracker" hinterlegt.

Golem Akademie
  1. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, Virtuell
  2. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    20.–23. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Wer bei so vielen Eingriffen in die Behandlung der Grafikbefehle eines Spiels Mogelei vermutet, kann im Treiber sämtliche Optimierungen abschalten - oder selbst nachmessen. Wie sich am Beispiel des Benchmarks Heaven 2.0 von Unigine zeigt, begrenzt AMD hier als "Optimized" die Tessellation auf vier Schritte. Das Programm kann mehr, die Bildraten brechen schon bei sechsfacher Tessellation aber deutlich ein - und die Bildqualität steigt kaum noch. Wir belassen für die bewerteten Benchmarks die Einstellungen auf den vorgegebenen Werten des Treibers.

Nachtrag vom 11. März 2011, 18:15 Uhr:

Der Regler "Ebene" für die Tessellations-Optimierung hat einen Bug. Die dort vorgenommene Einstellung bleibt erhalten, auch wenn danach "AMD optimized" aktiviert wird. Für Heaven 2.0 gibt es noch kein Anwendungsprofil, daher bleibt die Einstellung auch nicht wie im Diagramm gezeigt auf 4x beschränkt. AMD hat den Fehler bereits bestätigt, die Hintergründe finden sich in einer aktuellen Meldung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 ... und wie wieder heraus?Testsystem und Verfahren 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12. 11
  13. 12
  14.  


nicoledos 11. Mär 2011

keine Angst, nv bekommt das auch hin. und wenn nicht kommt eben noch eine Herdplatte...

d-.-b 09. Mär 2011

Zu gute Grafik kann Verdauungsprobleme fördern und tödlichen Durchfall bewirken, dies ist...

d-.-b 09. Mär 2011

Meint man mit Augenkrebs eigtl. Nasenstein?! ~dwb

xy-maps 09. Mär 2011

Ich frag mich immer wozu man 130 FPS braucht wenn 30 vollkommen ausreichen?

nie (Golem.de) 08. Mär 2011

Wie schon bei der 5970 lassen sich auch zwei 6990 koppeln - das sieht man auch am...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Ladeinfrastruktur: Elektroauto-Laden soll barrierefrei werden
    Ladeinfrastruktur
    Elektroauto-Laden soll barrierefrei werden

    Der Umstieg auf Elektroautos geht einher mit dem Bau zahlreicher neuer Ladestationen. Diese sollen barrierefrei werden.

  2. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  3. Nachhaltigkeit: Peugeot will zur reinen Elektromarke werden
    Nachhaltigkeit
    Peugeot will zur reinen Elektromarke werden

    Peugeot soll nach Angaben von Unternehmenschefin Linda Jackson bis 2030 in Europa nur noch Elektroautos anbieten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /