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Wyse: Projekt Pyramid konfiguriert Embedded Windows

Cebit 2011
Wyse hat mit Project Pyramid ein neues Konfigurationswerkzeug für seine Thin-Clients veröffentlicht. Pyramid wurde auch für Windows Embedded entwickelt. Einen ersten Thin-Client mit Pyramid und Windows Embedded hat Wyse ebenfalls vorgestellt.
/ Jörg Thoma
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Wyse(öffnet im neuen Fenster) setzt mit Project Pyramid auf die Unterstützung von Windows Embedded auf seinen Thin-Clients. Windows Embedded Standard 7 wird in der jetzt veröffentlichten Version bereits unterstützt, bis Ende des zweiten Quartals soll Windows Embedded Standard 2009 hinzukommen. Das Project Pyramid soll Thin-Clients ermöglichen, sich selbst über das Netzwerk zu konfigurieren, ohne dass das Image auf dem Hardwareclient neu geschrieben oder das Gerät neu gestartet werden muss. Der Administrator soll lediglich eine Konfiguration vorgeben müssen.

Wise Z90 – Herstellervideo
Wise Z90 – Herstellervideo (03:10)

Laut Wyse soll Project Pyramid auch mit Microsofts Enhanced Write Filter (EWF) verwendet werden können, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Zudem können die Clients in einer Netzwerkumgebung mit Active-Directory genutzt werden.

Gleichzeitig bietet Wyse einen Thin-Client der Z-Serie(öffnet im neuen Fenster) an, der für die Benutzung von Windows Embedded Client Standard 7 über Project Pyramid verwendet wird. Der Z90 hat einen AMD G-T52R (1,5 GHz) mit einem Kern oder einen G-T56N (1,6 GHz) mit zwei Kernen und jeweils einem integrierten Radeon-HD-6310-Chip aus AMDs APU-Reihe Fusion(öffnet im neuen Fenster) .

Die Variante des Z90, die mit Windows Embedded Standard 2009 ausgeliefert wird, erhält 2 GByte Flashspeicher und 1 GByte RAM, bei der Windows-Embedded-Standard-7-Version wird der jeweilige Speicher verdoppelt. Insgesamt kann der Flashspeicher auf 32 GByte der RAM-Speicher auf 4 GByte erweitert werden.

Für den Netzwerkanschluss bietet die Z90-Serie unter anderem Dualband-WLAN nach 802.11 a/b/g/n. Zudem steht ein GBit-LAN-Anschluss zur Verfügung. Später sollen die Geräte auch mit einem optischen Netzwerkanschluss ausgestattet werden.

Monitore können an jeweils einen DVI- oder HDMI-Ausgang mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 und 2.560 x 1.600 Pixeln angeschlossen werden. Insgesamt wurden sechs USB-Anschlüsse verbaut, zwei davon sind mit dem USB-3.0-Standard ausgestattet.


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