Abo
  • Services:

Android

Google löscht Apps mit Malware von Smartphones

Die vor wenigen Tagen entdeckten Android-Programme mit Schadfunktionen werden seit kurzem von Google aus der Ferne von betroffenen Smartphones entfernt. Sicherheitsforscher haben zudem den Mechanismus der neuartigen Malware untersucht.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo des Android Market
Logo des Android Market

In einem Blogeintrag erklärt Google die ungewöhnliche Aktion. Die Anwender, die eine der kürzlich im Android Market aufgetauchten 21 Apps mit Schadfunktionen installiert haben, sollen sowohl eine E-Mail von android-market-support@google.com erhalten als auch einen Hinweis direkt auf dem Smartphone. Das Gerät weist darauf hin, dass das "Android Market Security Tool March 2011" automatisch installiert wurde. Dieses Programm löscht die Malware.

Stellenmarkt
  1. NÜRNBERGER Versicherung, Nürnberg
  2. B. Strautmann & Söhne GmbH & Co. KG, Bad Laer

Danach sollen betroffene Kunden eine weitere Mail erhalten, die auf den Abschluss des Vorgangs hinweist. Die gesamte Aktion soll in den kommenden drei Tagen schrittweise erfolgen. Google machte erstmals Mitte 2010 von der Möglichkeit Gebrauch, Apps aus der Ferne zu löschen. Dabei handelte es sich um zwei Applikationen, die von Sicherheitsforschern zu Testzwecken veröffentlicht wurden. Die Programme enthielten aber keinerlei Schadroutinen.

Das ist nun laut Google ebenfalls weitgehend der Fall: Die fragwürdigen Apps sollen lediglich Zugriff auf die Seriennummer des Geräts (IMEI/IMSI) erhalten haben - ob diese Nummern, etwa zum Fälschen eines Geräts, auch an die Angreifer verschickt wurden, gibt Google nicht an. Stattdessen weist das Unternehmen darauf hin, dass Geräte ab der Android-Version 2.2.2 gar nicht betroffen sein können.

Von Kaspersky stammt eine Beschreibung des Angriffs, die auch erwähnt, dass die Seriennummer des Geräts durchaus an einen Server geschickt werden soll. Den Sicherheitsforschern zufolge bedient sich die Attacke eines Mechanismus, der auch für die Erlangung von Rootrechten verbreitet ist. Dieses "Rooten" von Android-Geräten wird immer beliebter, um modifizierte Versionen des Betriebssystems zu nutzen. Es ist auch ein Weg, um vom Hersteller des Geräts vernachlässigte Smartphones mit neuen Android-Versionen zu versehen.

Warum sich Anwender überhaupt die Malware auf ihre Smartphones laden, erklärt Kaspersky auch: Es soll sich um gehackte und kostenlos angebotene Versionen von beliebten und sonst kostenpflichtigen Apps handeln.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-40%) 11,99€
  2. 4,99€
  3. 4,99€

Lala Satalin... 08. Mär 2011

Gibt es für das Nokia 6310 überhaupt noch Akkus?

AndyGER 07. Mär 2011

Ich stimme Dir ja voll und ganz zu. Nur wenn man sich einmal anschaut, wie wenig die...

ap (Golem.de) 07. Mär 2011

Da es hier wieder einmal nur um die gleichen Argumente und Beleidigungen der einzelnen...

Anonymer Nutzer 07. Mär 2011

"Ich klopfe mal auf den Busch und sehe, wer heraushüpft und mir hilft meinen schönen Tag...

Netspy 07. Mär 2011

Einfach mal den Artikel von Golem richtig lesen:


Folgen Sie uns
       


Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert

Cinebench R20 soll mit bis zu 256 Threads umgehen können.

Cinebench R20 auf Threadripper 2950X ausprobiert Video aufrufen
Programmierer: Wenn der Urheber gegen das Urheberrecht verliert
Programmierer
Wenn der Urheber gegen das Urheberrecht verliert

Der nun offiziell beendete GPL-Streit zwischen Linux-Entwickler Christoph Hellwig und VMware zeigt eklatant, wie schwer sich moderne Software-Entwicklung im aktuellen Urheberrecht abbilden lässt. Immerhin wird klarer, wie derartige Klagen künftig gestaltet werden müssen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Urheberrecht Frag den Staat darf Glyphosat-Gutachten nicht publizieren
  2. Vor der Abstimmung Mehr als 100.000 Menschen demonstrieren gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter SPD setzt auf Streichung von Artikel 13

Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
Batterieherstellung
Kampf um die Zelle

Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
  2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
  3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

Linux: Wer sind die Debian-Bewerber?
Linux
Wer sind die Debian-Bewerber?

Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
Von Fabian A. Scherschel

  1. Betriebssystem Debian-Entwickler tritt wegen veralteter Werkzeuge zurück
  2. Linux Debian-Update verhindert Start auf ARM-Geräten
  3. Apt Bug in Debian-Paketmanager feuert Debatte über HTTPS an

    •  /