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Modulares System

Das AUV ist ein modular aufgebautes System, das aus vier Komponenten besteht: Steuerung, Kommunikation, Akkus und Antrieb. Diese Module seien durch Kabel miteinander verbunden, die mit Steckverbindungen ausgestattet seien, sagt Renkewitz. So können die Module einfach ausgetauscht werden. Die Kabel haben vier Adern, zwei für die Stromversorgung und zwei für die Datenübertragung.

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Anders als ein U-Boot hat das AUV keine Druckkammer. Das einzige Element, das sich in einer Druckkammer aus Glas befindet, ist der Steuerrechner. Alle anderen Komponenten sind so beschaffen, dass sie einem Druck bis zu 600 bar standhalten. Einige Komponenten etwa sitzen in einem Rahmen, der mit Silikon ausgegossen wird. Das elastische Material fängt den meisten Druck ab, so dass weit weniger Druck auf elektronischen Teilen lastet.

Aufschneiden und austauschen

Sollte dennoch einmal ein elektronisches Bauteil im Einsatz kaputtgehen, bedeute das nicht das Aus für eine Mission, erklärte Renkewitz. Das Silikon werde über dem defekten Bauteil aufgeschnitten und dieses ausgetauscht. Anschließend wird die Lücke erneut mit Silikon ausgegossen. Dabei handelt es sich um einen sogenannten selbstheilenden Stoff, der sich mit bereits vorhandenen fest verbindet.

Tietek ist ein Gemeinschaftsprojekt von fünf Fraunhofer-Instituten: Neben dem Fraunhofer AST in Ilmenau waren das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) in Karlsruhe, das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) in St. Ingbert, das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) in Oberhausen und das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) in Itzehoe beteiligt.

Tauchfahrt vor Gran Canaria

Die ersten Tests des AUV seien für November 2011 geplant, sagte Renkewitz. Dann soll Tietek vor der Kanarischen Insel Gran Canaria erstmals abtauchen. Geplant sind Tauchfahrten bis zu einer Tiefe zwischen 5.000 und 5.500 Meter.

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 Unterwasserroboter: Tietek soll nach Rohstoffen suchen
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