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Smart Control Room

Intelligenter Raum wird mit Gesten gesteuert

Das Fraunhofer IOSB zeigt in Hannover einen intelligenten Raum, der erkennt, wer sich gerade darin befindet. Menschen interagieren mit dem Raum per Gesten.

Artikel veröffentlicht am ,
Smart Control Room (Foto: FHG)
Smart Control Room (Foto: FHG)

Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) aus Karlsruhe stellt auf der Cebit 2011 das Lagezentrum der Zukunft vor: Der sogenannte Smart Control Room ist ein intelligenter Raum, der die Menschen erkennt, die sich darin aufhalten, und der mit Gesten gesteuert wird (Halle 9, Stand B36).

Digitale Einsatzplanung

Inhalt:
  1. Smart Control Room: Intelligenter Raum wird mit Gesten gesteuert
  2. Planung am digitalen Lagetisch

Der Smart Control Room besteht aus einer Wandkarte und einem Lagetisch. Die Karte zeigt die Stadt, in der sich das Lagezentrum befindet. Dort werden Ereignisse, etwa ein Brand, angezeigt. Auf dem Lagetisch planen die Einsatzkräfte, wie sie das Feuer bekämpfen wollen.

Um im Smart Control Room arbeiten zu können, meldet sich der Nutzer zunächst per Gesichtserkennung an. Sofort erscheint auf der Wandkarte ein ringförmiges Menü, über das der Nutzer mit der Karte interagieren kann. Sind mehrere Mitarbeiter anwesend, haben die Menüs unterschiedliche Farben. Der Nutzer kann über das Menü beispielsweise eine Ausschnittskarte der Umgebung des Brandortes aufrufen oder eine 3D-Ansicht, in der auch zusätzliche Informationen wie die Hitzeverteilung vor Ort erkennbar sind. Des Weiteren kann er Livebilder von Überwachungskameras einblenden oder sich die Standorte von Einsatzfahrzeugen anzeigen lassen.

Fotos an die Karte anheften

Nutzer können auch Daten auf die Wandkarte übertragen: Hat ein Feuerwehrmann mit seinem Mobiltelefon Fotos vom Einsatzort gemacht, kann er diese einfach in die Karte eintragen. Er richtet die Kamera des Geräts auf die Wandkarte, auf der dann ein Symbol erscheint. Ist das Symbol am richtigen Ort, überträgt er die Fotos, die dann an der ausgewählten Stelle erscheinen.

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Der Einsatz selbst wird am digitalen Lagetisch geplant. Gehen die Planer von der Karte zum Tisch, verschwinden die Menüs von der Karte und erscheinen auf dem Tisch, und zwar dort, wo der Betreffende gerade steht. Wechselt er die Position, folgt ihm das Menü - um den Lagetisch herum, entlang der Karte oder vom Tisch zur Wand und wieder zurück.

Planung am digitalen Lagetisch 
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thinger 06. Mär 2011

Volle Zustimmung zu diesem Beitrag.

Anonymer Nutzer 04. Mär 2011

Hab ich mir auch so gedacht. Das gleiche ging frueher mit zwei Bewegungsmeldern und ner...

ObitheWan 04. Mär 2011

...in ähnlicher Form aus dem Film "Startup" kennen.


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