Abo
  • Services:

Intel Wireless Music

Musik vom Netbook drahtlos ins ganze Haus

Nach Wireless Display kommt Wireless Music: Intel und Logitech machen das Funken von Musik per WLAN besonders einfach. Besonders günstig wird die Technik aber nicht, denn sie setzt ein neues Netbook voraus.

Artikel veröffentlicht am ,
Netbook und Empfänger
Netbook und Empfänger

Nach einer enttäuschenden Pressekonferenz zum Auftakt der Cebit hat Intel auf seiner zweiten Medienveranstaltung in Hannover doch noch eine neue Technik vorgestellt. "Wireless Music" funktioniert so ähnlich wie Wireless Display, das in der zweiten Generation mit den Sandy-Bridge-Prozessoren eingeführt wurde.

  • Logitechs Empfänger für Wireless Music
  • Der Treiber für Wireless Music kann mehrere Empfänger ansteuern.
  • Netbook und Logitech-Empfänger
  • Die Empfänger sollen unter 30 US-Dollar kosten.
Der Treiber für Wireless Music kann mehrere Empfänger ansteuern.
Stellenmarkt
  1. Haufe Group, Freiburg
  2. Diamant Software GmbH & Co. KG, Bielefeld

Die Musikdaten gleich welchen Formats werden bei Wireless Music über den WLAN-Adapter eines Netbooks oder Notebooks an einen Empfänger gesendet. Das verspricht mehr Reichweite und höhere Qualität als bei Bluetooth, denn: Wireless Music sendet laut Intel unkomprimiertes Audio in Stereo. Zur möglichen Auflösung macht der Chiphersteller noch keine Angaben, vermutlich wird sie die CD-üblichen 44,1 kHz bei 16 Bit nicht übersteigen.

Die Reichweite ist wie bei anderen WLAN-Anwendungen abhängig von den baulichen Gegebenheiten, aber das kann der Anwender ja vorher mit seinen vorhandenen Geräten ausprobieren. Die Empfänger, die bisher nur analogen Ton über Cinch-Buchsen ausgeben, stellt anfangs Logitech her. Sie sollen rund 30 US-Dollar kosten.

Intel führte seine neue Erfindung in Hannover mit einem Netbook vor. Auch auf dem funkverseuchten Messegelände klappte die Wiedergabe auf eine Distanz von etwa fünf Metern problemlos, auch wenn Menschen sich zwischen Sender und Empfänger bewegten - das ist bei Bluetooth nicht immer der Fall. Die Tonqualität war ob des Messelärms und der kleinen Aktivboxen schlecht einzuschätzen, schien aber in Ordnung zu sein.

Über den Treiber von Wireless Music können auch mehrere der Empfänger angefunkt werden, ob auch mehrere gleichzeitig, verriet Intel noch nicht. Vorgesehen ist aber auf jeden Fall, dass beispielsweise viele der kleinen Empfänger an allen Lautsprechern oder Stereoanlagen im Haus verwendet werden können. Über den PC kann dann entschieden werden, wo die Musik spielen soll. Gekoppelt werden die Empfänger ähnlich wie bei WPS nach Knopfdruck mit dem PC, um Fremdbenutzung auszuschließen.

Noch in der ersten Hälfte des Jahres 2011 soll Wireless Music auf den Markt kommen. Besitzer eines Notebooks mit Wireless Display oder Wireless Display 2.0 (also einem Prozessor mit Arrandale- oder Sandy-Bridge-Kern) können die Technik durch ein Treiberupdate dann sofort benutzen. Nach Logitech sollen laut Intel auch andere Anbieter die Empfänger anbieten, die dann auch in Aktivlautsprechern integriert sein können. Mit Hi-Fi-Herstellern, die die Technik beispielsweise in einen Receiver integrieren könnten, verhandelt Intel ebenfalls.

Der Haken an Wireless Music steckt bei den Netbooks: Sie müssen ein WLAN-Modul von Intel besitzen, was bei den wenigsten Geräten der Fall ist. Intel sprach auf der Cebit ausdrücklich nur von "für Wireless Music vorgesehenen Netbooks", mit denen die Technik funktionieren soll. Auf Nachfragen erklärte der Chiphersteller, was das bedeutet: Für Wireless Music muss ein neues Netbook her.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€

so so 03. Mär 2011

ich benutze wifi lautsprecher von veho und den dazugehoerigen usb-wifi-stick funktioniert...


Folgen Sie uns
       


Xbox Adaptive Controller (Herstellervideo)

Der adaptive Controller von Microsoft hilft Menschen mit Behinderung beim Spielen.

Xbox Adaptive Controller (Herstellervideo) Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
PGP/SMIME
Die wichtigsten Fakten zu Efail

Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
Oneplus 6 im Test
Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Oneplus 6 hat einen schnellen Prozessor, eine Dualkamera und ein großes Display - mit einer Einbuchtung am oberen Rand. Der Preis liegt wieder unter dem der meisten Konkurrenzgeräte. Das macht das Smartphone trotz fehlender Innovationen zu einem der aktuell interessantesten am Markt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android-Smartphone Neues Oneplus 6 kostet ab 520 Euro
  2. Oneplus 6 Oneplus verkauft sein neues Smartphone auch direkt in Berlin

    •  /