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Wikileaks

Todesstrafe für Manning nicht ausgeschlossen

Das Verteidigungsministerium hat den US-Soldaten Bradley Manning wegen Feindbegünstigung angeklagt. Damit könnte der mutmaßliche Wikileaks-Informant mit dem Tode oder lebenslänglicher Haft bestraft werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Bradley Manning (Bild: Courage to Resist)
Bradley Manning (Bild: Courage to Resist)

Dem US-Soldaten Bradley Manning, der Wikileaks brisantes Material zugespielt haben soll, droht die Todesstrafe oder lebenslängliche Haft. Das US-Verteidigungsministerium hat 22 neue Anklagepunkte gegen den Soldaten und Analysten veröffentlicht, darunter auch den Vorwurf auf Feindbegünstigung.

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Manning habe nicht autorisierte Software verwendet, um sich Verschlusssachen von Regierungscomputern zu verschaffen und diese an den Feind weitergegeben, heißt es in der Anklage. Wikileaks twitterte dazu: "Basierend auf einigen Aussagen ist Wikileaks 'der Feind'. Damit wird für alle Medien ein sehr gefährlicher Präzedenzfall geschaffen." Bei dem Material geht es um eine halbe Million Dokumente plus zwei Videos, die Kriegsprotokolle zu Irak und Afghanistan und die Depeschen der US-Diplomatie enthielten. In Bildern und Videos wurden Morde an Zivilisten und andere Übergriffe wie Folter im Irak und in Afghanistan durch das US-Militär und andere dokumentiert.

"Die neuen Vorwürfe spiegeln besser die große Bandbreite der Verbrechen wider, die dem Obergefreiten Manning zur Last gelegt werden", sagte Armeesprecher Captain John Haberland. Feindbegünstigung kann in den USA mit dem Tode bestraft werden. Die Militärstaatsanwaltschaft kündigte aber an, dass sie nicht die Todesstrafe fordern werde. Wenn Manning in allen Anklagepunkten für schuldig befunden werde, drohe ihm aber lebenslängliche Haft, erklärte die Anklage. Mannings Anwalt David Coombs erklärte, dass die erste Anhörung Ende Mai oder Anfang Juni 2011 stattfinden könne.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International warf der US-Regierung die unmenschliche Behandlung von Manning vor und forderte die Lockerung der äußerst strengen Haftbedingungen für den 23-Jährigen. Er muss 23 Stunden täglich in seiner Einzelzelle verbringen, unterliegt Schlafbeschränkungen und wird alle fünf Minuten von einem Wächter angesprochen.

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d-.-b 07. Mär 2011

Um was zu erreichen?! Damit der Assange-Film doch nicht in die Kinos kommt?! Der Film...

blood32 05. Mär 2011

verstehst du mich wirklich nicht oder willst du nicht ich weiss es nicht ja du kannst...

d-.-b 04. Mär 2011

Full ack. Also geht dieser Namensaufforderung nach und verkauft all eure Bücher und CD's...

renegade334 04. Mär 2011

Ich habe mal gehört, dass bei dieser russischen Einrichtung es spürbar brutaler...

renegade334 04. Mär 2011

Zum Thema "behindert". Weil ich bei Golem dieses Wort einmal "mißbraucht" habe, um...


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