Cloud9 IDE: Entwicklungsumgebung nicht nur für Javascript-Entwickler

Cloud9 soll die Entwicklung von Webapplikationen in die Cloud bringen und Aufgaben doppelt so schnell wie bisher erledigen können. Die Entwicklungsumgebung läuft im Browser und basiert auf dem Open-Source-Projekt Ace(öffnet im neuen Fenster) , einem in Javascript umgesetzten Code-Editor. Mozilla hat sein Projekt Skywriter alias Bespin in Ace eingebracht(öffnet im neuen Fenster) .







Kern der Entwicklungsumgebung ist der freie Editor Ace(öffnet im neuen Fenster) , der Funktionen wie Syntax-Highlighting, automatisches Ein- und Ausrücken und eine optionale Kommandozeile bietet. Er kann mit sehr großen Dokumenten mit mehreren 100.000 Zeilen umgehen und weitgehend angepasst werden, sowohl optisch mit Themes als auch hinsichtlich der Bedienung. Dazu stehen ein vi- und ein Emacs-Modus zur Verfügung. Themes können von Textmate(öffnet im neuen Fenster) übernommen werden. Code wird automatisch direkt beim Schreiben validiert. Beim Suchen und Ersetzen werden reguläre Ausdrücke unterstützt und auf Wunsch versteckte Zeichen angezeigt.
Eine Demo des Editors kann unter ajaxorg.github.com(öffnet im neuen Fenster) direkt ausprobiert werden.
Ace ist aber nur ein Baustein der Entwicklungsumgebung Cloud9. Diese bietet darüber hinaus einen integrierten Chat und die Möglichkeit, gemeinsam am selben Code zu arbeiten sowie Javascript-Applikationen direkt auszuführen und zu debuggen. Zudem gibt es eine direkte Anbindung an Github.
Zwar steht die Entwicklung mit Javascript bei Cloud9 im Vordergrund, es werden aber auch Python, PHP und Ruby unterstützt.
Die Cloud9 IDE(öffnet im neuen Fenster) wird derzeit nur in einer kommerziellen Version für 39 Euro im Monat pro Entwickler angeboten. Eine kostenlose Open-Source-Version soll in Kürze folgen. Der verwendete Editor Ace steht schon heute als Open Source zur Verfügung.



