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Preisabsprachen

Amazon und EU lassen E-Book-Verleger durchsuchen

Amazon hat offenbar eine europaweite Durchsuchungsaktion bei Verlegern veranlasst, die E-Books anbieten. Den Verlegern werden wettbewerbswidrige Preisabsprachen vorgeworfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kindle Store Deutschland (Bild: Amazon)
Kindle Store Deutschland (Bild: Amazon)

Die Wettbewerbsbehörden der Europäischen Union haben in mehreren Mitgliedstaaten die Büros von E-Book-Anbietern durchsuchen lassen. Das hat die EU-Kommission am 2. März 2011 bekanntgegeben. Die Durchsuchungen erfolgten am vergangenen Dienstag. "Die EU-Kommission hat Grund zu der Annahme, dass die betroffenen Unternehmen das EU-Wettbewerbsrecht verletzt haben könnten, das Kartelle und andere wettbewerbsbeschränkende Verhaltensweisen untersagt", hieß es zur Begründung.

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Die Durchsuchungen wurden zusammen mit den nationalen Wettbewerbsbehörden durchgeführt. Dadurch sei die Schuld der betroffenen Unternehmen nicht bewiesen, erklärte die EU-Kommission. Nicht angekündigte Durchsuchungen seien nur ein erster Schritt in einem möglichen Wettbewerbsverfahren. Namen der betroffenen Unternehmen wurden nicht genannt.

Das Wall Street Journal berichtet unter Berufung auf Firmensprecher Roland Blunden, dass der Hachette-Livre-Verlag, der zur Groupe Lagardère aus Frankreich gehört, durchsucht wurde. Albin-Michel-Chef Francis Esmenard sagte der französischen IT-Nachrichtenwebsite 01net.com, dass mehrere französische Verleger betroffen seien.

"Hinter dieser Aktion steht Amazon", erklärte Esmenard. "Die haben sich in Luxemburg niedergelassen, um in Frankreich keine Umsatzsteuer zahlen zu müssen, und nun wollen sie wie in den USA Bestseller für 9,90 US-Dollar verkaufen. Aber unsere E-Book-Dateien werden sie nicht bekommen."

Bertelsmann in Deutschland wurde offenbar nicht durchsucht. Hierzulande soll es eine Einigung mit den Großverlegern für ein deutsches Programm für Amazons E-Book-Reader Kindle geben. Amazon-Sprecherin Christine Höger sagte Golem.de: "Wir freuen uns, Kunden eine wachsende Anzahl deutscher Kindle-Titel auf Amazon.com zur Verfügung stellen zu können. Wir arbeiten weiterhin daran, unsere Auswahl an Kindle-Titeln zu erweitern."



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2called-chaos 03. Mär 2011

Naja eher "Wenn eine Firma was gegen andere Firmen macht ists den Leuten hier...

2called-chaos 03. Mär 2011

Das mag der Kunde so sehen (also das er weniger bekommt, da nix in den Händen liegt) für...

jayrworthington 02. Mär 2011

Dochdoch, das macht schon Sinn (fuer die Verkäufer). Ist doch dasselbe Spiel wie immer...


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