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NVM Express 1.0: Neuer Standard für SSDs, die PCI Express direkt nutzen

Die von Intel geführte NVMHCI-Arbeitsgruppe (Non-Volatile Memory Host Controller Interface) hat mit NVM Express 1.0 Standards für SSDs verabschiedet, die PCI Express direkt als Schnittstelle verwenden. Das ist dann sinnvoll, wenn beispielsweise SATA zu langsam ist.
/ Jens Ihlenfeld
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NVM Express 1.0 spezifiziert ein optimiertes Kommando für PCIe-basierte SSDs. So soll eine einheitliche Schnittstelle geschaffen werden, so dass Betriebssysteme mit dem gleichen Treiber die Produkte unterschiedlicher Hersteller ansprechen können.

NVM Express ist auf Multi-Core-Architekturen ausgelegt und stellt sicher, dass Threads auf jedem Kern mit eigener Queue und eigenen Interrupts laufen können, ohne blockiert zu werden. Zudem gibt es Unterstützung für eine durchgehende Verschlüsselung, Verwaltungsfunktionen und Fehlerbenachrichtigungen.

Unterstützt wird NVM Express unter anderem von Intel, Dell, EMC, Samsung, Sandisk, Sandforce, Microsoft, Oracle und Cisco. Bei Intel steht auch die Spezifikation sowie ein Standardtreiber für Linux zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster) . Nvelo(öffnet im neuen Fenster) arbeitet zudem an einem NVM-Express-Treiber für Windows. Dieser soll im dritten Quartal 2011 fertig sein.


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