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Karl-Theodor zu Guttenberg (Quelle: Bundesverteigungsministerium)
Karl-Theodor zu Guttenberg (Quelle: Bundesverteigungsministerium)

Trotz Rücktritt

Guttenplag-Wiki macht weiter

Das Team des Guttenplag-Wikis wird seine Arbeit an der Dissertation von Karl-Theodor zu Guttenberg fortsetzen. Der heute vorgelegte zweite Zwischenbericht ergab: 49 Prozent der Doktorarbeit sind als Plagiat identifiziert.

Das Guttenplag-Wiki, das die Dissertation von Karl-Theodor zu Guttenberg auf mögliche Plagiatstellen untersucht, macht auch nach dem Rücktritt des Bundesverteidigungsministers weiter. Das Team der Internetplattform erklärte, dass der Rücktritt nicht Ziel des Projekts gewesen sei. "Ziel ist die detaillierte Aufklärung der Umstände, unter denen die Dissertation entstanden ist. Daher werden wir weiterhin an der Analyse und Dokumentation der Doktorarbeit arbeiten und unsere Ergebnisse in einem Abschlussbericht veröffentlichen."

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Die Forscher bedauerten, dass Guttenberg bei der Ankündigung seines Rücktritts keine klaren Worte zur offensichtlichen Täuschungsabsicht und zur Urheberschaft der Dissertation gefunden habe.

Zugleich wurde am 1. März 2011 der zweite Zwischenbericht des Projekts veröffentlicht. Danach fanden sich in der Dissertation "Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU" Plagiate auf 324 der 393 Seiten, das entspricht 82 Prozent aller Seiten. Die 891 Plagiatsfragmente stammen laut dem Bericht aus über 120 verschiedenen Quellen. Dabei fehlen in der Aufstellung noch viele Textstellen, die aus den Berichten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages übernommen wurden. "Dies bedeutet, dass bis jetzt 8.061 von 16.325 Zeilen, das sind 49 Prozent der Doktorarbeit - jeweils inklusive Fußnoten - als Plagiate identifiziert wurden", so die Auswertung. 70 Seiten reiner Text seien verschleierte Plagiate und damit keinesfalls durch vergessene Anführungszeichen entstanden. Guttenberg habe in seiner heutigen Rücktrittserklärung seinen bisherigen Standpunkt, dass in der Dissertation nicht bewusst plagiiert wurde, nicht revidiert. "Insofern bezweifeln wir ein aufrichtiges Interesse seinerseits, an der Aufklärung der Vorwürfe mitzuwirken."


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Anonymer Nutzer 03. Mär 2011

Stand der Text nicht schon im Drehbuch? ;)

Anonymer Nutzer 03. Mär 2011

was kommentierst du? Hinter kommentieren verstehe ich aber ein wenig mehr als seinen...

azeu 02. Mär 2011

Wiederwahl, nach einem AKW-Unglück? Für soooo doof halte ich das BILD-Volk nun doch nicht :-)

M.Kessel 02. Mär 2011

Schlimmer als Raubmordkopieren. Stehlen zur eigenen Bereicherung -> bessere Position...



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