Drive Seat 500 ST

Fahren lernen im Force-Feedback-Sitz

Anschnallen, Licht an, Motor anlassen und losfahren: Das spanische Unternehmen Drive Seat hat einen PC-basierten Fahrsimulator mit Force-Feedback-Sitz entwickelt, der Fahrschulen angeboten werden soll.

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Drive Seat 500 ST: Fahren lernen im Force-Feedback-Sitz

Der Drive Seat 500 ST mit dem dazugehörigen Simulator wird in Spanien seit kurzem verkauft. In naher Zukunft soll er auch in anderen Ländern angeboten werden und richtet sich primär an Fahrschulen. Die Kombination aus Force-Feedback-Sitz, Lenkrad, Schalthebeln, Pedalen und spezieller Windows-Software kann auf der Cebit in Halle 17 ausprobiert werden.

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Die Simulationssoftware hat verschiedene Szenarien zur Auswahl - von verschneiten Serpentinen bis hin zur Großstadt oder dem Linksverkehr in Großbritannien. Mit aktuellen Spielen kann die Grafik nicht mithalten, die Darstellung ist jedoch gut genug, um sich im spärlichen Verkehr zurechtzufinden. Wer die Verkehrsregeln nicht einhält, an Ampeln zu stark bremst oder die Schaltung falsch bedient, bekommt Warnmeldungen zu hören.

Einparkübungen werden berücksichtigt. Zudem soll die Simulation dabei helfen, spritsparendes Fahren zu lernen. Außerdem kann Fahren sowohl mit manueller Schaltung als auch mit Automatikschaltung gewählt werden. Bisher sind vor allem Pkws von Toyota integriert, darunter auch die Hybridautos der Prius-Serie. Zumindest ein VW Polo soll auch mit dabei sein.

  • Spieler müssen ihren Wagen millimetergenau ausparken.
  • Gestartet werden die Autos via Knopfdruck.
  • Die Autoauswahl umfasst in der Cebit-Demo viele Varianten von Toyota sowie einen VW Polo.
  • Ist kein Headtracking aktiv, schauen sich Spieler mit Knöpfen im Cockpit um.
  • Als Lenkrad kommt das G27 von Logitech zum Einsatz.
  • Auch eine gemächliche Fahrt im dritten Gang macht im Drive Seat 500 ST Spaß.
  • Durch genaues Kuppeln wird beispielsweise durch die Motorbremse der Bremsweg verkürzt.
Durch genaues Kuppeln wird beispielsweise durch die Motorbremse der Bremsweg verkürzt.

Beim Fahren bekommen Spieler durch das Force-Feedback ein Gefühl für die jeweilige Schaltung und die Straße. Während auf ebener Strecke sogar nur mit der Kupplung angefahren werden kann, bockt das Fahrzeug an Steigungen. Spieler spüren etwa das Holpern über die Bordsteinkante, und beim Anrempeln anderer Fahrzeuge wird der Fahrer leicht durchgeschüttelt. Für einen realistischen Umgang mit dem hektischen Straßenverkehr einer Stadt fehlen allerdings noch Fußgänger und ein höheres Verkehrsaufkommen.

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Ungewöhnlich ist, dass sich ein gesetzter Blinker nach dem Abbiegen nicht wieder automatisch abschaltet und dass die KI der anderen Fahrzeuge eingeschränkt ist - es kam beim Test sogar vor, dass andere Fahrzeuge hinten auffuhren und auch danach weiter auf dem Gas blieben.

Fahrschulen müssen für den mit dem Logitech-G27-Lenkrad bestückten Drive Seat 500 ST rund 2.800 Euro zahlen. Das Kernstück der Lösung ist jedoch die Simulationssoftware, die laut Drive Seat selbst rund 7.000 Euro kostet. Der PC ist darin nicht enthalten. Bei der Präsentation auf der Cebit war es ein im Fuß des Sitzes verstautes System mit Geforce-Grafikkarte der 400er Serie mit 1.024 MByte Speicher.

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zwangsregistrie... 03. Mär 2011

was hattest Du denn fürn Fahrlehrer? Bei mir gings direkt auf die Landstraße schön mit...

Himmerlarschund... 02. Mär 2011

Wenn die versuchen, das so weit wie möglich am Original zu halten, warum dann dieses 90er...

Mit_linux_wär_d... 01. Mär 2011

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/dd/Atari-520ST.jpg/800px-Atari...



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