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Linux 2.6.38: Neuer Kernel mit Desktop- und VFS-Beschleunigung

Xen erweitert, aber noch nicht funktional

Nachdem im letzten Kernel die Xen-Dom0 integriert wurde, bleibt die Virtualisierung auch in der neuen Kernel-Version noch weitgehend unbrauchbar. Bislang wurde lediglich die Infrastruktur um einige Basisfunktionen erweitert. Zumindest der sogenannte "Userspace Grant Access Device Driver" erlaubt ab Kernel 2.6.38 das Teilen von Speicherseiten zwischen Xen-Clients.

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Mit der Einführung der Transparent Huge Pages (THP) soll die Speicherverwaltung deutlich verbessert werden und vor allem der Virtualisierung zugutekommen. Ein ausführlicher Artikel von Kernel-Entwickler Johnathan Corbet schildert die Vorteile der THPs gegenüber den bislang verwendeten Large Memory Pages (HugeTLB). Die Virtualisierungsinfrastruktur KVM kann ebenfalls auf die THPs zugreifen.

Mehr Treiber

Der aktuelle Kernel hat jetzt Soundtreiber für die Macbook-Air-Reihe. Zudem wurden der USB-Audio-Treiber für Creatives X-Fi S51 und der SD-90 von Edirol erweitert. Der Alsa-Mixer funktioniert inzwischen auch mit Audiokarten mit ALC887-Onboard-Chipsatz von Realtek. Außerdem haben die Entwickler die Schwachstelle im Treiber snd-usb-caiaq beseitigt, über die Schadcode eingeschleust werden konnte. Der HD-Audio-Nachbau von VMware wird von Kernel 2.6.38 unterstützt.

Im Video4Linux-Subsystem haben die Entwickler zahlreiche, nicht mehr gepflegte Treiber und den Kompatibilitätsmodus für V4L1 entfernt. Anwendungen, die auf die erste Generation der Video4Linux-Infrastruktur zugreifen müssen, steht stattdessen die Bibliothek Libv4l1 zur Verfügung. Hinzugekommen sind Treiber für Terratecs Cinergy Hybrid T USB XS, GoTView PCI DVD3 Hybrid und Compro Videomate Vista M1F.

Der USB-Stack wurde ebenfalls um neue Treiber erweitert, darunter für VIAs VT8500, den Host-Controller von MSM und für die Chipsätze PXA9xx/PXA168 von Marvell. Für den externen USB-Webmail-Notifier von Dream Cheeky haben die Entwickler ebenfalls einen Treiber beigelegt.

Mehr Sicherheit

Künftig verwendet der Linux-Kernel die NX-Funktion (No Execute) der CPUs, um Kernel-Dateien und -Module abzusichern. Der Patch wurde ursprünglich schon für Kernel 2.6.30 eingereicht und sollte dort auch den Speicher absichern. Allerdings verursachte er Abstürze auf einigen Systemen und wurde beiseite gelegt. Erst die überarbeitete Speicherverwaltung im neuen Kernel beseitigte die Absturzursache, so dass der Patch nun verwendet werden kann.

Ein weiterer Patch integriert das ACPI Platform Interface (APEI). Die Kernel-Entwickler hatten sich die Integration des Frameworks gewünscht, das etliche ACPI-Fehler über Dmesg ausgibt.

Die Änderungen am neuen Kernel können über Git-Web durchsucht und eingesehen werden. Der Quellcode steht unter kernel.org zum Download zur Verfügung.

 Intel-Treiber sparen Strom

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melog1 16. Mär 2011

Seit wann setzt sich etwas durch, was korrekt ist? Oder schreibst du eine SM? Oder doch...

Anonymer Nutzer 16. Mär 2011

jop... ich sammel die Dinger. Mut du mal unseren Andy fragen ;)



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