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Linux 2.6.38: Neuer Kernel mit Desktop- und VFS-Beschleunigung

Intel-Treiber sparen Strom

Für Grafikchips und Prozessoren von Intel haben die Entwickler weitere Stromsparfunktionen integriert oder reaktiviert: Für CPUs der Ironlake-Reihe wurde der Self-Refresh-Patch wieder aktiviert, während er für die Sandy-Bridge-Reihe eingepflegt wurde. Laut Entwickler Jesse Barnes verbrauchte sein Laptop mit Ironlake-Chipsatz nach Einpflegen des Patches 0,5 Watt weniger Leistung als zuvor. Zudem erhält der Sandy-Bridge-Treiber Framebuffer-Kompression.

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Mit präziseren Zeitstempeln, die unter dem Namen Precision Vblank Timestamps laufen, kann mikrosekundengenau registriert werden, wann ein neues Bild ausgegeben wird. Damit macht die Direct-Rendering-Manager-Infrastruktur einen weiteren Schritt hin zur Konformität mit der Open Media Library. Die Zeitstempel sollen die Synchronisation von Bild und Ton verfeinern und stehen nicht nur für die Videowiedergabe zur Verfügung, sondern verbessern auch die Darstellung von Desktopeffekten. Außerdem sollen die präziseren Zeitstempel Bildstörungen minimieren, etwa Flackern.

Besser vernetzt

Die Broadcom-Treiber-Reihe b43 wurde weiter verbessert und einige von den unterstützten Chipsätzen freigeschaltet. Sie waren in der letzten Kernel-Version noch als funktionsuntüchtig eingestuft worden. Auch etliche Ralink-Treiber der Rt30xx-Serie, die sowohl in USB-Geräten als auch in PCIe-Karten verbaut sind, wurden von den Kernel-Entwicklern als reif eingestuft. Neu hinzugekommen sind beispielsweise WLAN-Chips der 6000er Serie von Intel. Realtek hat Code für seine WLAN-Chipsätze RTL8188CE und RTL8192CE beigesteuert. Der Chip mit dem Namen AR9485 von Atheros wird nun ebenfalls unterstützt.

Der Google-Entwickler Tom Herbert hat analog zu seinen bereits in Kernel 2.6.35 eingereichten RFS-Patches zur Verbesserung des Datendurchsatzes für Netzwerkkarten nun auch das Versenden von Daten beschleunigt. Der XPS-Patch (Transmit Packet Steering) verteilt die Datenlast wie bei den RFS-Patches besser auf mehrere CPU-Kerne.

XFS und Ext3 für SSDs

Die seit der vorangegangenen Linux-Version 2.6.37 vorhandene Batch-Discard-Funktion für SSD-Geräte steht jetzt auch für die Dateisysteme XFS und Ext3 zur Verfügung. Entwickler Christoph Hellwig weist darauf hin, dass die Funktion im Normalbetrieb die Leistung des XFS-Dateisystems reduziert. Btrfs behält weiterhin seinen experimentellen Status und kann zusätzlich per LZO komprimieren statt wie bisher nur über Zlib. Zudem können schreibgeschützte Abbilder erstellt werden.

UDF kommt nun als letztes Dateisystem ohne große Kernel-Sperren aus. Damit fällt eine der letzten Implementierungen des Big Kernel Lock weg, die zum Großteil bereits im letzten Kernel entfernt wurde. Das komprimierte Dateisystem Squashfs kann nun offiziell kernelgestützt mit XZ - vormals LZMA - komprimieren und somit ein wenig mehr Platz auf CD- oder DVD-Images freischaufeln. Der Patch wird allerdings von vielen Distributionen bereits seit längerem verwendet, etwa bei den Ubuntu-CD-Images.

Der Device-Mapper, der für den Zugriff auf zahlreiche Onboard-RAID-Chipsätze verantwortlich ist, wurde erneuert und kann über eine neue Schnittstelle mit dem Software-RAID-System des Kernels (MD, Multiple Devices) kommunizieren. Damit können die RAID-4-, -5- und -6-Treiber aus dem MD-Subsystem mit Device Mapper genutzt werden. Zudem kann der Device-Mapper auf RAID-1-Konfigurationen Discard-Informationen an das Dateisystem weiterleiten. Für die Verschlüsselung verwendet das Modul Dmcrypt die Multicore-Fähigkeiten moderner CPUs. Neue Treiber für die Chipsätze Dove SDHCI von Marvell und 388 SD/MMC von Jmicron haben die Entwickler ebenfalls integriert.

 Linux 2.6.38: Neuer Kernel mit Desktop- und VFS-BeschleunigungXen erweitert, aber noch nicht funktional 

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melog1 16. Mär 2011

Seit wann setzt sich etwas durch, was korrekt ist? Oder schreibst du eine SM? Oder doch...

Anonymer Nutzer 16. Mär 2011

jop... ich sammel die Dinger. Mut du mal unseren Andy fragen ;)



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