Wearables

Under Armour E39 - das Datenshirt

Ein mit Sensortechnik und einem Computer ausgestattetes Trikot misst Körperdaten und Bewegungen eines Athleten. Die Auswertung dieser Daten soll zu effizienterem Training und besseren Leistungen führen.

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Der Bug (Foto: Zephyr)
Der Bug (Foto: Zephyr)

Der US-Sportartikelhersteller Under Armour hat zusammen mit dem US-Medizintechnik-Unternehmen Zephyr Technology ein Trikot mit integrierter Sensortechnik entwickelt. Das ermöglicht es, physiologische Daten eines Sportlers zu erfassen.

Datenkäfer

Kernstück des intelligenten Hemdes mit der Bezeichnung E39 sind Sensoren und der sogenannte Bug, der sich auf der Höhe des Solarplexus, also in der Körpermitte befindet. Das ist ein runder Behälter, in dem sich ein kleiner Computer mit Datenübertragungseinheit und einem 2 GByte großen Speicher sowie einem Accelerometer befinden.

Die Sensoren messen verschiedene Daten des Sportlers wie Körpertemperatur, Atemrate oder Herzfrequenz. Hinzu kommen Beschleunigung und Richtungsänderungen. Die Daten werden im Bug gespeichert und per Bluetooth an den Computer oder das Smartphone des Trainers übertragen. Dieser kann anhand der Daten die Leistungen des Sportlers analysieren und seine Bewegungsabläufe verbessern.

Militär und Bergarbeiter

Zephyr liefert die Software, die Beschleunigungsdaten anhand eines Messpunktes in der Körpermitte ermittelt. Anhand dieser Daten lassen sich Bewegungsabläufe rekonstruieren. Ursprünglich wurde das System für Spezialeinheiten des US-Militärs entwickelt. Im vergangenen Herbst bekamen die verschütteten chilenischen Bergarbeiter solche Kleidungsstücke und wurden damit auf die Bergung vorbereitet.

Einige Mannschaften der National Football League (NFL), der US-Profiliga im American Football, setzen das Trikot bereits ein.

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