PC-Verwaltung: Windows Intune kommt am 23. März 2011
Am 23. März 2011 soll Windows Intune(öffnet im neuen Fenster) offiziell verfügbar sein. Bereits seit April 2010 testet Microsoft den Dienst mit ersten Kunden. Der Cloud-Dienst soll IT-Verantwortlichen einen umfassenden Überblick über den Zustand jedes einzelnen Rechners im Unternehmen verschaffen, ganz gleich, wo sich PC oder der Administrator befinden. Dabei geht Intune über die bisherigen Möglichkeiten des Microsoft System Center hinaus und erlaubt auch die Festlegung unternehmensweiter Updateregeln für installierte Software. Zudem können Service Packs zentral gesteuert und eingespielt werden.

Für die Nutzung von Intune verlangt Microsoft eine monatliche Abogebühr von 11 US-Dollar pro verwaltetem PC. Wer diese Gebühr zahlt, darf zugleich PCs mit Windows XP oder Windows Vista auf Windows 7 Enterprise ohne weitere Lizenzkosten upgraden.
Die in Windows Intune integrierte Malware Protection Engine soll Rechner gegen Schadsoftware absichern. Im Ernstfall informiert die Software den Administrator über versuchte Angriffe auf einen bestimmten PC. Intune erstellt ein umfassendes Verzeichnis jeder installierten Hard- und Software eines Rechners. Das erleichtert Administratoren die Suche nach bestimmten Komponenten oder Anwendungen, sollte ein Fehler auftreten.
Die Cloud-Lösung soll vor allem mittleren Unternehmen und Microsoft-Partnern zugute kommen, die so die unterschiedlichen PC-Strukturen ihrer Kunden leichter im Blick behalten und First-Level-Support aus der Ferne anbieten können.
Nachtrag vom 1. März 2011, 12:45 Uhr:
In Deutschland soll Windows Intune 11 Euro pro Monat und Rechner ohne und 12 Euro mit MDOP(öffnet im neuen Fenster) (Microsoft Desktop Optimization Pack) kosten.
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