Konkurrenz für Kinect: PC-Bewegungssteuerung Asus Wavi Xtion in Aktion
Auf der Cebit stellt Asus seine Bewegungssteuerung Wavi Xtion vor – das erste derartige System, das sich speziell an PC-Besitzer richtet. Neben der gestengesteuerten Nutzeroberfläche, deren Inneres wie bei Kinect von dem Unternehmen Prime Sense stammt, bietet das Wavi Xtion auch kabelloses Full-HDMI-Mediastreaming. Damit sollen sich HD-Filme, Spiele und Fotos mit 5 GHz über eine Entfernung von bis zu 25 Metern von einem PC zu einem HD-Fernseher streamen lassen. Damit trägt Asus auch dem Umstand Rechnung, dass hüpfende und mit den Armen rudernde Spieler mehr Platz brauchen als vielleicht im Arbeitszimmer vor dem PC verfügbar ist – während das im Wohnzimmer in der Regel eher der Fall sein dürfte.

Die Fernsteuerung von Multimediawiedergabe, Spielen und Applikationen inmitten der Wohnzimmerumgebung wird durch gestengesteuerte Eingaben über die Xtion-Portal-Benutzeroberfläche möglich sein. Im Vergleich zu Kinect erfolgen Eingaben dabei teilweise schneller, da es etwa in der Fotoanwendung möglich ist, Schaltflächen durch eine Handbewegung nach vorne zu aktivieren, anstatt den Cursor einige Sekunden ruhig darüber schweben zu lassen. Die Verzögerung war auf den ersten Blick vergleichbar mit der von Kinect. Das Wavi-Xtion-System soll sich mit dem Onlinestore von Asus verbinden lassen und so den Zugriff auf eine breite Auswahl an kompatiblen Spielen und sonstigen Applikationen bieten.
Asus liefert das Wavi Xtion mit dem bewegungsgesteuerten Fitnessprogramm Mayafit Cardio Lite und einem Rennspiel namens Beatbooster aus. Um besser an großen TV-Bildschirmen zu spielen, können Nutzer dank der Xtion-Funktion die Shortcuts gängiger PC-Spiele über ihre individuellen Bewegungen nachzeichnen. Entwickler, die selbst bewegungsgesteuerte Inhalte für PC Spiele gestalten wollen, können zum Asus Xtion Pro SDK greifen, das über die Asus-Homepage verfügbar sein soll. Ab wann das Produkt zu welchem Preis erhältlich sein soll, gab Asus noch nicht an. [von Christian Klaß und Peter Steinlechner]
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