Fujitsu: Schwebender Monitor ohne Stromkabel
Fujitsu zeigt auf der Cebit das Konzept eines kabellosen Monitors. Weder ein Strom- noch ein Datenkabel werden an dem Monitor Anschluss finden. Fujitsu nennt das "Park & Play Computing". Ganz ohne Kabel in der Nähe geht es allerdings nicht. Nach Fujitsus Vorstellung kann die Einheit, die dem Monitor Strom gibt, etwa in den Arbeits- oder Konferenztisch eingebaut werden. Der Strom wird dann per Induktion übertragen, die Datensignale per Wireless USB. Die Reichweite für Wireless USB soll rund zehn Meter betragen. Auf diese Art und Weise wird ein 22-Zoll-Monitor mit Daten und Strom versorgt.

Derzeit ist die Fläche für die Energieübertragung noch auf etwa eine DIN-A3-Seite beschränkt. In gewissen Grenzen lässt sich der Monitor zudem anheben, ohne das er sich abschaltet. Das konnte Fujitsu auch schon demonstrieren. In Zukunft wollen Fujitsu und die Partner daran arbeiten auch andere Geräte mit Energie zu versorgen. So ist etwa das Aufladen eines Notebooks denkbar oder eine Lampe, die ohne Kabel den Schreibtisch beleuchtet.
Die Übertragungstechnik, die Fujitsu SUPA (Smart Universal Power Antenna) nennt, wurde zusammen mit dem Fraunhofer-ENAS-Institut und sechs weiteren Partnern entwickelt. So ist etwa die Firma Euskirchen für die Integration der Antenne in Möbelstücke verantwortlich.
Fujitsu zeigt den Monitor auf der Cebit in der Halle 15 im Planet Reseller, allerdings nur in einem geschlossenen Bereich. In der Hallen 6, beim Partner Christmann, und in der Halle 19 bei der Universal Design GmbH ist der Monitor ohne Kabel allerdings auch zu sehen.
Bis zur Markteinführung vergeht noch einige Zeit. Erst im Laufe des Jahres 2012 will Fujitsu den Monitor marktreif bekommen.
- Anzeige Hier geht es zu den besten Monitoren bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


