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Relaycaster

RSP soll IPTV-Qualität verbessern

Qualitativ hochwertige Liveübertragungen per IPTV verspricht Motama mit seinem Relaycaster-Streaming-Protokoll, auch bei nennenswerten Paketverlusten und schwankender Bandbreite.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit den Relaycaster-Servern von Motama soll sich ein kostengünstiges Content Delivery Network (CDN) über die öffentliche Infrastruktur des Internets aufbauen lassen. Dazu liefert Motama eine schlüsselfertige Lösung auf Basis seiner Relaycaster-Server. Diese sollen für eine optimierte Übertragung von IPTV-Streams in Echtzeit sorgen.

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Das dabei verwendete Relaycaster Streaming Protocol (RSP) solle Zuverlässigkeit und Datenraten beim Streaming von Liveinhalten in drahtlosen Netzwerken oder entlang verlustbehafteter Verbindungen über weite Entfernungen verbessern, teilte das aus einem Forschungsprojekt an der Universität des Saarlandes hervorgegangene Unternehmen mit.

Auf einer Seite empfängt ein Relaycaster-Server IPTV-Streams im lokalen Netzwerk und überträgt diese mit RSP an einen zweiten Relaycaster-Server, der möglicherweise auf einem entfernten Kontinent installiert ist. Dieser Server leitet die Datenströme an das verbundene lokale Netzwerk weiter, heißt es in der Ankündigung des Unternehmens.

Anders als bei verlustbehafteten Protokollen wie UDP oder RTP soll RSP mögliche Paketverluste reduzieren, so dass auch Paketverlustraten von mehreren Prozent, Schwankungen in der Übertragungsbandbreite und kurze Unterbrechungen ausgeglichen werden können. Gegenüber zuverlässigen Protokollen wie TCP soll RSP die Übertragung von Liveinhalten mit viel höheren Bandbreiten ermöglichen.

Die Relaycaster-Server können zugleich die Umwandlung zwischen Multicast- und Unicast-Netzwerkverkehr übernehmen und arbeiten mit existierenden Empfangsstationen, Transcodierern, Streamingservern und Set-Top-Boxen zusammen. Zudem kann RSP auch auf existierenden Mediaplayern in Drahtlosnetzwerken und Set-Top-Boxen eingesetzt werden.

Motama bietet die Relaycaster-Technik als Softwarelösung sowie in Form zweier Servermodelle im 19-Zoll-Einbaugehäuse an. Der Relaycaster 200 verfügt über zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse und soll einen Datendurchsatz von 100 MBit/s bei RSP erreichen. Das Modell Relaycaster 1000 soll auf maximal 400 MBit/s RSP-Durchsatz kommen. Preise nannte das Unternehmen nicht, bietet aber einen RSP-Software-Client zur Demonstration an, der auf Streams eines Relaycaster-Servers im Internet zugreift.

Nachtrag vom 22. Juli 2011, 9:25 Uhr:

Motoma hat seine Technik aus Markenrechtsgründen in Relaycaster umbenannt, der Artikel wurde entsprechend angepasst.

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