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DSL- und VDSL-Leitungen: Vodafone kritisiert Gebühren der Deutschen Telekom

Vodafone-Chef Friedrich Joussen hat die Deutsche Telekom für die Höhe der Leitungsgebühren für DSL und VDSL durch Wettbewerber kritisiert. Die Telekom verdiene sehr gut mit der alten Netzinfrastruktur aus Monopolzeiten, sagte er.
/ Ingo Pakalski
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Friedrich Joussen
Friedrich Joussen

Nach Ansicht des Chefs von Vodafone Deutschland, Friedrich Joussen, zahlt der Konzern bereits eine hohe Leitungsgebühr für die Nutzung der DSL-Leitungen der Deutschen Telekom. Dem Focus(öffnet im neuen Fenster) erklärte Joussen, dass Vodafone mit "10,20 Euro im Monat eine viel zu hohe Gebühr" an die Deutsche Telekom zahle. Die Telekom hatte eine Erhöhung der Leitungsgebühr auf 12,90 Euro im Monat beantragt.

Joussen fordert die Telekom auf aufzuschlüsseln, "wie viel Geld sie wirklich in die Erneuerung des Festnetzes investiert hat und derzeit investiert". Die Telekom verdiene prächtig an der alten Netzstruktur aus Kupferkabeln, die noch aus der Monopolzeit stamme und längst abgeschrieben sei.

Vodafone könne im Wettbewerb mit der Telekom rund um das Glasfasernetz VDSL nicht bestehen, weil die Leitungsgebühren der Telekom zu hoch seien. Vodafone verdiene dann nichts daran. Joussen verlangte von der Bundesregierung einen Masterplan für eine faire Marktstruktur für das Festnetz.


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