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Rosat: Deutscher Satellit könnte auf Erde stürzen

Der Forschungssatellit Rosat könnte zum Jahresende 2011 auf die Erde prallen, befürchtet die Bundesregierung. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt denkt sogar über den Abschuss des Satelliten nach.
/ Peter Steinlechner
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Rosat (Bild: Nasa)
Rosat (Bild: Nasa)

Noch kreist der Forschungssatellit Rosat in einer Höhe von rund 500 Kilometern um die Erde. Das könnte sich laut einer Vorabmeldung des Nachrichtenmagazins Spiegel(öffnet im neuen Fenster) ändern: Angeblich sorgt sich die Bundesregierung, dass der rund 2,4 Tonnen schwere Rosat zwischen Oktober und Dezember 2011 auf die Erde prallt. Es sei möglich, dass er bei seinem Absturz vollständig in der Atmosphäre verglüht oder ins Meer stürzt. Es sei aber auch denkbar, dass er auf die Erde prallt und dabei im schlimmsten Fall verheerende Schäden anrichtet. Nach Angaben des Spiegel prüft das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt(öffnet im neuen Fenster), Rosat im Falle einer drohenden Katastrophe abzuschießen.

Rosat(öffnet im neuen Fenster) wurde im Juni 1990 von Florida aus ins All geschossen und hat seinen Dienst bis 1999 verrichtet. Mit dem Satelliten hatte das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik nach Röntgenstrahlung im All gesucht und rund 125.000 Röntgenquellen sowie 479 Quellen von extrem ultravioletter Strahlung gefunden.


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