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Robonaut 2: Die Humanoiden erobern das Weltall

Robonaut 2

Die Humanoiden erobern das Weltall

Robonaut 2 ist am 24. Februar 2011 an Bord eines Spaceshuttle zur Internationalen Raumstation gestartet. Er ist der erste humanoide Roboter, der von der Erde aus in den Weltraum aufbricht.

Robonaut 2 (R2) ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS). R2 ist nach Angaben der US-Weltraumbehörde der erste humanoide Roboter, der in den Weltraum fliegt - zumindest von der Erde aus.

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Sechs Menschen und ein Roboter

Das Space Shuttle Discovery ist am gestrigen Donnerstag um 20:53 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Kennedy Space Center gestartet. Neben R2 sind noch sechs menschliche Astronauten an Bord. Die Discovery wird am Samstag auf der ISS erwartet. Am Dienstag wird die ISS-Besatzung mit dem Auspacken der Ladung der Discovery beginnen, zu der auch R2 gehört.

R2, den die US-Raumfahrtbehörde Nasa zusammen mit dem Automobilhersteller General Motors (GM) entwickelt hat, hat einen Torso mit zwei Armen, der dem eines Menschen nachempfunden ist. Mit seinem goldfarbenen Kopf mit dem verspiegelten Gesicht und dem weißen Körper sieht er einem Astronauten nicht unähnlich. Allerdings nur bis zum Bauch: Dem Roboter fehlen nämlich noch Beine, sein Oberkörper sitzt auf einem Ständer.

Strahlung und Schwerelosigkeit

Ziel der Mission ist es, die Weltraumtauglichkeit des Roboters zu testen. Die Nasa will herausfinden, wie er sich in der Schwerelosigkeit und im Vakuum verhält und wie er mit Vibrationen, der Strahlung und der elektromagnetischen Störbeeinflussung klarkommt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu dienen, den Roboter weiterzuentwickeln, etwa Teile auszutauschen oder neue zu konstruieren.

  • Mensch und Maschine Aug' in Aug' (Foto: Nasa)
  • Robonaut 2 meldet sich zur Stelle. (Foto: Nasa)
  • Schnell noch eine Twitter-Nachricht absetzen... (Foto: Nasa)
  • ... und dann geht es mit den menschlichen Kollegen hinauf zur ISS. (Foto: Nasa)
Mensch und Maschine Aug' in Aug' (Foto: Nasa)

Außerdem soll er darauf trainiert werden, der menschlichen Besatzung zur Hand zu gehen, etwa Knöpfe und Regler bedienen oder Werkzeuge anreichen. Dabei kann er autonom agieren oder von einem Menschen ferngesteuert werden. Dieser kann sich an Bord der ISS oder im Kontrollzentrum auf der Erde befinden.

Ausstieg aus der ISS

Mit der Zeit sollen weitere Aufgaben hinzukommen. Sein Aktionsradius wird sich deutlich vergrößern, wenn er Beine bekommt. Schließlich soll er die Astronauten sogar auf Weltraumspaziergänge begleiten.

STS-133 ist der letzte Flug der Discovery. Zwei weitere Shuttle-Missionen sind für 2011 geplant: Die Endavour wird voraussichtlich am 19. April zu ihrem letzten Flug starten. Die 135. und letzte Spaceshuttle-Mission absolviert die Atlantis im Juni.


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tomatende2001 27. Feb 2011

Nur leider wird der eine oder andere Geheimdienst was gegen den weiterverkauf haben. Ist...

Anonymer Nutzer 26. Feb 2011

werden solche Teile die letzten Beweise menschlichen Daseins auf einem Planeten sein, den...

Saph 26. Feb 2011

;)

Autor-Free 26. Feb 2011

Was bitte ist ein Weltalt? Den Robonaut R1 gibt es auch - > aber er is net von unserer...



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