Suchmaschine: Google geht gegen Contentfarmen vor
Die aktuelle Änderung an Googles Suchmaschinenalgorithmus betrifft rund 11,8 Prozent aller Suchanfragen und stellt damit eine wesentliche Veränderung der Google-Suche dar. Ziel ist es, Seiten mit qualitativ minderwertigen Inhalten herabzustufen und Seiten mit hoher Qualität, also tiefgehenden Berichten, höher in den Suchergebnissen zu listen.
Damit geht Google ganz offenbar gegen Contentfarmen wie Demand Media vor, die das Web mit einer hohen Zahl an billig produzierten Inhalten überschwemmen, nur mit dem Ziel, Besucher über Suchmaschinen auf ihre Seiten zu ziehen. Ob und wie weit Demand Media von der Änderung betroffen ist, ist derzeit unklar.
Erst in der vergangenen Woche hat Google die Chrome-Erweiterung Personal Blocklist veröffentlicht. Sie blendet neben jedem Suchergebnis von Google einen neuen Link ein, mit dem der Anwender die betreffende Domain mit einem Klick in eine Sperrliste aufnehmen kann. Die Spammarkierungen werden auch an Google weitergeleitet.
Allerdings betont Google, die aktuelle Änderung des Algorithmus nutze die so generierten Daten noch nicht. Dennoch gibt es große Übereinstimmungen zwischen den Seiten, die durch die Algorithmusänderungen herabgestuft werden, und denen, die von Nutzern ausgefiltert werden. Laut Google liegt der Wert bei 84 Prozent.
Im ersten Schritt gilt die Änderung nur für die USA, erst später soll der neue Algorithmus auch auf andere Regionen ausgedehnt werden.
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