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Browser: Google verbessert Chromes Entwicklerwerkzeuge

Google hat seine Chrome Developer Tools überarbeitet, um Entwicklern bessere Informationen an die Hand zu geben. So zeigt Chrome nicht, was die Rendering-Engine interpretiert hat, sondern was wirklich vom Server ausgeliefert wurde.
/ Jens Ihlenfeld
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Die neuen Chrome Developer Tools fassen sämtliche Netzwerkaspekte im Network-Panel(öffnet im neuen Fenster) zusammen. Dort können Daten sortiert und im HAR-Format(öffnet im neuen Fenster) exportiert werden. Die dort dargestellten Timingdaten kommen direkt aus dem Netzwerkstack und nicht mehr aus Webkit, werden also nicht mehr durch die Rendering-Engine verfälscht. Dabei liefern die Chrome Developer Tools detaillierte Zahlen zu den verschiedenen Phasen des Ladevorgangs, wenn man mit der Maus über die Logeinträge fährt.

Auch HTTP-Header werden nun unverfälscht angezeigt. So ist zu sehen, was der Server liefert, nicht was davon der Browser interpretiert.

Ähnliches gilt für die CSS-Darstellung. Auch hier wird angezeigt, was der Server ausliefert, unabhängig davon, ob Chrome die Angaben auswerten kann. Es wird also sichtbar, welche Stylesheets speziell für andere Browser verwendet werden. Zudem soll das Editieren von CSS einfacher sein, denn es gibt nun getrennte Felder für Eigenschaftsnamen und Werte.

Sämtliche Änderungen an den Chrome Developer Tools sind auf deren neuer Homepage unter code.google.com(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst.


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