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Lacie Little Big Disk: Externe Festplatte mit Thunderbolt

Lacie hat eine erste externe Festplatte mit Thunderbolt-Anschluss angekündigt. Die neue Little Big Disk nutzt die von Intel unter dem Namen Light Peak entwickelte Schnittstelle, die sich auch in den neuen Macbook-Pro-Modellen von Apple befindet.
/ Jens Ihlenfeld
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Lacies neue Little Big Disk soll dank Thunderbolt mehrere HD-Videos gleichzeitig übertragen. Konkrete Daten nennt Lacie nicht, sondern verweist auf einen nicht näher beschriebenen Prototyp, der Daten mit 700 MByte/s erreichen soll, während ein Monitor per Daisy-Chain am gleichen Kabel angeschlossen ist.

Um die hohe Bandbreite von Thunderbolt auszunutzen, setzt Lacie in der Little Big Disk zwei SSDs von Intel mit je 250 GByte Speicherkapazität ein, die in einem RAID (Striping) zusammengeschaltet sind. Dabei soll es sich um SSDs der Serie 510 handeln, die Intel noch nicht offiziell vorgestellt hat. Berichten zufolge wird Intel die unter dem Namen Elmcrest entwickelten SSD Serie 510 am 1. März 2011, dem Eröffnungstag der Cebit, vorstellen. Demnach erreichen die SSDs eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von 450 MByte/s beim Lesen und 315 MByte/s beim Schreiben. Zwei zusammen könnten also die Lacie genannten 700 MByte/s erreichen.

Thunderbolt überträgt Displayport- und PCI-Express-Signale über ein Kabel. Dabei erreicht Thunderbolt 10 GBit/s in beide Richtungen. Für die Stromführung soll es laut Intel bereits ein 3-Meter-Kabel geben, welches 10 Watt elektrische Leistung übertragen kann. Im Laufe des Jahres 2011 soll es für Entfernungen jenseits der zehn Meter auch rein optische Kabel geben, die dann keine elektrische Leistung führen.

Im Sommer will Lacie seine Little Big Disk mit Thunderbolt im d2-Design(öffnet im neuen Fenster) auf den Markt bringen. Sie werde dann eines der ersten Lacie-Produkte sein, das Thunderbolt unterstützt. Einen Preis nannte der Hersteller noch nicht.


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