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Sportlich: Roboter laufen Marathon

In Japan liefern sich gerade fünf Roboter einen sportlichen Wettkampf: Sie laufen einen Marathon. Die Veranstalter erwarten, dass der Sieger am Sonntag das Rennen beendet.
/ Werner Pluta
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Am heutigen Vormittag (Ortszeit) sind im japanischen Osaka fünf Roboter zu einem besonderen sportlichen Wettkampf gestartet: Die Zweibeiner laufen den ersten Marathon für Roboter(öffnet im neuen Fenster) , der vom japanischen Robotikunternehmen Vstone organisiert wird.

Fünf Teilnehmer

Fünf Teams nehmen an dem Wettbewerb teil – zwei davon von Vstone selbst. Zwei weitere Teams treten für die Universität von Osaka an. Das letzte Team stammt aus einem Projekt zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Roboter sind zwischen 34 und 44 Zentimeter groß und stammen alle aus der Produktion von Vstone: Vertreten sind zwei Robovie-PC(öffnet im neuen Fenster) , zwei RB 2000(öffnet im neuen Fenster) sowie ein Robovie-X(öffnet im neuen Fenster) .

Roboter laufen Marathon
Roboter laufen Marathon (00:58)

Die Roboter können von einem Menschen ferngesteuert werden oder autonom gehen. Die Teams haben die Möglichkeit, während des Rennens den Akku des Roboters zu wechseln, Reparaturen durchzuführen oder defekte Teile auszutauschen. Während der Stopps läuft die Zeitnahme weiter.

100 Meter langer Kurs

Seit mehreren Stunden wackeln die fünf Roboter inzwischen um den 100 Meter langen Kurs. Den müssen sie insgesamt 422-mal umrunden, wobei die letzte Runde um fünf Meter verkürzt wird. Derzeit führt eines der Vstone-Teams, gefolgt vom Werkskonkurrenten. Die beiden Roboter, die für die Universität an den Start gehen, liegen weit zurück.

Sollte der führende Roboter sein jetziges Tempo durchhalten, könnte er die Distanz bis Samstag absolviert haben. Da allerdings nicht damit zu rechnen ist, dass das Rennen ohne technische Probleme abläuft, wird der Zieleinlauf, wie die Veranstalter erwarten, erst am Sonntag stattfinden. Der Marathon wird live im Internet übertragen(öffnet im neuen Fenster) .

Internationales Teilnehmerfeld

Vstone will mit Unterstützung der örtlichen Behörden künftig weitere Wettbewerbe dieser Art durchführen. Vstone-Chef Nobuo Yamato hofft, dass bei künftigen Rennen auch Teams aus anderen Ländern teilnehmen.


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