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Wikileaks: Julian Assange soll an Schweden ausgeliefert werden

Wikileaks-Gründer Julian Assange wird an Schweden ausgeliefert, hat ein Gericht in London entschieden.
/ Jens Ihlenfeld
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Julian Assange wird laut BBC(öffnet im neuen Fenster) an Schweden ausgeliefert, wo ihm Sexualdelikte an zwei Frauen zur Last gelegt werden. Wie die BBC meldet, hat Assange bereits angekündigt(öffnet im neuen Fenster), gegen die Entscheidung des Gerichts Berufung einzulegen.

Die britische Tageszeitung Guardian(öffnet im neuen Fenster) geht davon aus, dass im Fall einer Berufung erst im Sommer 2011 mit einer Entscheidung über die Auslieferung von Julian Assange zu rechnen ist.

Die Staatsanwaltschaft in Stockholm hatte Assange per internationalem Haftbefehl suchen lassen, um ihn befragen zu können. Nach Darstellung der zuständigen Staatsanwältin hatte Assange für eine Befragung nicht zur Verfügung gestanden, der Haftbefehl war die einzige Möglichkeit, seiner habhaft zu werden. Dass Assange nicht für eine Befragung zur Verfügung stand, war dann auch Grund für die Entscheidung, Assange an Schweden auszuliefern(öffnet im neuen Fenster).

Assanges schwedischer Anwalt sagte, er habe mehrfach versucht, einen Termin für eine Vernehmung zu vereinbaren. Das habe die Staatsanwältin aber abgelehnt.

Assange weist die Vorwürfe zurück und hat versucht, die Auslieferung zu verhindern. Zuletzt hat Assange sein Heimatland Australien um Hilfe gebeten. In einer Videobotschaft hat er Premierministerin Julia Gillard aufgefordert, ihn nach Hause zu holen.


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