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Spieletest Bulletstorm: Kugelhagel, Fußtritte und Peitschenhiebe

Insgesamt legt es Bulletstorm trotz aller Action vor allem auf Unterhaltung an: Story und Charaktere sind klischeehaft überzeichnet, die Sprüche plump und protzig, und zahlreiche kleine Details wie ein Totenkopflogo auf einem Raumschiff unterstreichen den Trash-Faktor nochmals - der Titel will kein düsteres Killzone sein, sondern steht mit seiner Comic-haften Gewaltüberzeichnung eher in der Tradition solcher Spiele wie Serious Sam oder bis zu einem gewissen Grad auch Duke Nukem.

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Taktisches Vorgehen ist trotz aller möglicher Kreativität und der zahlreichen Skillshots kaum vonnöten, Bulletstorm setzt meist auf unkomplizierte Action. Auch wenn der Spieler meist von einem KI-Kameraden begleitet wird, ist wirkliches Teamplay kaum nötig, die Intelligenz der eigenen Kollegen ist ebenso wie die der Feinde nicht die allergrößte. Über mangelnde Herausforderungen muss sich aufgrund der zahllosen Fallen auf der Planetenoberfläche, knapper Munition und Gegnermassen trotzdem niemand Gedanken machen, zumal aus fünf verschiedenen Schwierigkeitsgraden gewählt werden kann - der niedrigste macht einen Durchmarsch auch für Actionneulinge problemlos möglich, der härteste ist selbst für Experten eine große Herausforderung.

Die verwendete Unreal-Engine garantiert größtenteils beeindruckende Szenerien - nicht nur dunkle Gänge, sondern auch die Außenszenarien wie unwirtliche Wüstenareale, Dschungel, Städte oder Gears-of-War-artige Schlachtfelder überzeugen mit vielen Details, sanften Animationen, ansehnlichen Bossgegnern und vielen Effekten wie Explosionen oder durch faszinierende Auswirkungen der unterschiedlichen Waffen. Die deutsche Sprachausgabe wirkt zu Beginn aufgesetzt - im Spielverlauf erschließt sich aber, dass die überzogenen und oft deutlich unter der Gürtellinie angesetzten Wortgefechte Teil des übertrieben-drastischen Konzepts sind.

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Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad werden zwischen sieben und neun Stunden für die Kampagne benötigt. In mehreren, nicht sonderlich umfangreichen Multiplayermodi wie etwa "Anarchie" kann dann wahlweise im Team weiter auf die Jagd nach Skillshots und Extrapunkten in verschiedenen Szenerien gegangen werden - schade nur, dass es der ursprünglich geplante Koop-Modus nicht ins fertige Spiel geschafft hat.

Bulletstorm ist ab sofort für Windows-PC, Playstation 3 und Xbox 360 verfügbar, kostet 60 Euro (Konsolen) oder 50 Euro (PC) und hat von der USK keine Jugendfreigabe bekommen.

Fazit

Schnell, abwechslungsreich und völlig überzogen: Bulletstorm bietet eine der kurzweiligsten Shooterkampagnen der letzten Jahre - wer sich an der derben Inszenierung und der massiven optischen Beschneidung der deutschen Version nicht stört, bekommt ein wunderbar spielbares, technisch gelungenes und ungemein rasant inszeniertes Actionfeuerwerk geboten. So innovativ wie erhofft ist der Shooter vielleicht nicht; dafür aber gleichermaßen so überzogen und ironisch, dass es selten so viel Spaß gemacht hat, sich auf einem unwirtlichen Planeten einer Gegnerhorde in den Weg zu stellen.

 Spieletest Bulletstorm: Kugelhagel, Fußtritte und Peitschenhiebe
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ali baba 28. Feb 2011

is doch heutzutage nichts neues, Overlord. lieber macht man das bestehende system so...

nomnomnom 27. Feb 2011

Gnihihihi, er hat dick gesagt.

tilmank 26. Feb 2011

Es seir dir vergeben ;-) Im Prinzip müsste man dazu eine mehrsprachige Webseite mit...

Neckon 26. Feb 2011

Wenn dus normal als Retail-Version kaufst, brauchst du "nur" Games for Windows Live...

Punzelbaer 25. Feb 2011

Der heißt in der deutschen Version Tapsi? Urgs. Ich empfehle Dir, die Stelle nochmal im...


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