Abo
  • Services:

Intel

Raytracing-Spielegrafik aus der Cloud

Intel experimentiert weiter mit Echtzeit-Raytracing-Grafik aus dem Netz. Während selbst die leistungsfähigsten PCs noch nicht genügend Leistung bieten, könnten Streamingdienste wie Onlive mit der höheren Grafikqualität punkten.

Artikel veröffentlicht am ,
Wolfenstein mit Raytracing
Wolfenstein mit Raytracing

Cloud Computing könnte aufwendige Echtzeit-Raytracing-Grafik für Spiele möglich machen. Welche Herausforderungen und Vorteile sich daraus für Streamingdienste wie Gaikai und Onlive ergeben könnten, beschreibt Intel-Mitarbeiter Daniel Pohl in seinem Paper "Experimental Cloud-based Ray Tracing Using Intel MIC Architecture for Highly Parallel Visual Processing". Für das Experiment nutzte Intels Raytracing-Team einen Cluster aus vier schnellen PCs, wie er von Pohl auch schon anlässlich des Intel Developer Forum 2010 vorgestellt wurde.

Inhalt:
  1. Intel: Raytracing-Spielegrafik aus der Cloud
  2. Wolfenstein: Ray Traced in der Cloud

In jedem der vier PCs arbeitet Intels DX58SO-Mainboard ("Smackover"), eine Sechskern-CPU vom Typ Core i7- 980X mit 3,2 GHz und Intels Knights-Ferry-Steckkarte. Diese aus der Larrabee-Entwicklung hervorgegangene PCI-Express-Karte verfügt über 32 x86-Kerne mit je 1,2 GHz Taktfrequenz und basiert auf Intels "Many Integrated Core Architecture" (MIC). Die Rechner sind über Gigabit-Ethernet angebunden. Mit Knights Corner und 22-nm-Fertigung soll die Zahl der Kerne auf mehr als 50 ansteigen.

Als Thin Client - der Rechner des Spielers - wurde ein Notebook mit Intels Dual-Core-CPU Core 2 Duo P9600 (2,66 GHz), 13-Zoll-Bildschirm (1.280 x 800 Pixel) und Gigabit-Ethernet gewählt. Das Notebook dient nur dazu, Tastatur- und Mauseingaben zu den Servern weiterzuleiten - und die von den Servern berechnete und als Stream mit 1.280 x 720 Bildpunkten bei 60 Bildern/s gelieferte Spielgrafik darzustellen. Im Test wurde die Gigabit-Bandbreite ausgenutzt und auf eine DXT1-Kompression gesetzt. Sie bietet ein festes 8:1-Kompressionsverhältnis, weist nur geringe Kompressionsartefakte auf und wird sonst für Texturen genutzt.

Wolfenstein: Ray Traced in der Cloud 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€
  2. 2,99€
  3. 39,99€ (Release 14.11.)
  4. 15,49€

irata 25. Feb 2011

Moore's Law bezieht sich auf die Verdoppelung der Transistoren, was aber nicht unbedingt...

GITNE 24. Feb 2011

Technisch und Wahrnehmungspsychologisch mag das stimmen, allerdings wenn man die...

gorsch 24. Feb 2011

OnLive benutzt ganz normale PC-Hardware und nur leicht angepasste PC-Software, das...

H-D-F 24. Feb 2011

Da spricht der Fachmann! ...oO(Wartet mal, mir wächst ne Radarschüssel aus'm Arsch...

Tapsi 24. Feb 2011

Schon alleine das ist der Grund warum das eher unwahrscheinlich ist. Ich denke die...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad T480s - Test

Wir halten das Thinkpad T480s für eines der besten Business-Notebooks am Markt: Der 14-Zöller ist kompakt und recht leicht und weist dennoch viele Anschlüsse auf, zudem sind Speicher, SSD, Wi-Fi und Modem aufrüstbar.

Lenovo Thinkpad T480s - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


      •  /