Abo
  • Services:

ISSCC

AMDs Bulldozer mit Chip-Multi-Threading

In San Francisco hat AMD seine neue Architektur "Bulldozer" näher erläutert. Die bis zu acht Kerne teilen sich mehr Einheiten, als bei x86-Prozessoren bisher üblich war.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Frontend für zwei Threads
Ein Frontend für zwei Threads

Das "Shared Frontend", das AMD bereits im August auf der Konferenz Hotchips vorgestellt hat, vereint beim für Mitte 2011 erwarteten Design Bulldozer mehr Einheiten, als bisher bekannt war. AMD hat dazu zwei Folien der von den Veranstaltern streng gehüteten ISSCC-Präsentationen veröffentlicht.

Inhalt:
  1. ISSCC: AMDs Bulldozer mit Chip-Multi-Threading
  2. Mehr Parallelität je Kern

Daraus geht hervor, dass nicht nur wie bisher bekannt war, Verzweigungsvorhersage, Fetch und die Decodierung den Ausführungseinheiten vorgelagert sind. Diese Funktionseinheiten versorgen jeweils zwei Integerkerne. Es gibt auch je Kern einen Scheduler, der 40 Out-of-Order-Befehle umsortieren kann. Er ist auf bisher nicht genau beschriebene Weise in die Integereinheiten integriert.

  • Shared Frontend laut Hotchips-Präsentation
  • Der Decoder füttert Integer und FPU.
  • Der Scheduler ist in den Integer-Core integriert.
  • Erster Bulldozer für Desktops mit vier bis acht Kernen
  • Bulldozer-Opterons 2012 mit 20 Kernen
Der Scheduler ist in den Integer-Core integriert.

Diese wiederum besitzen nicht wie üblich eine, sondern vier Pipelines unbekannter Länge. All das deutet darauf hin, dass AMD einen Weg gefunden hat, die Parallelität in jedem Kern deutlich zu erhöhen. Die Chipentwickler bezeichnen das nun auch erstmals als "Chip-Multi-Threading". Dieser Begriff bezeichnet eine Umsetzung des gebräuchlichen Prinzips des "Simultaneous Multi Threading", also der gleichzeitigen Ausführung mehrerer Threads.

Intel verbaut dafür möglichst viele Kerne, was AMD als "Chip-Multi-Processing" bezeichnet. Diese können sich zwar per Hyperthreading wie doppelt so viele Cores verhalten, AMD sieht dahinter aber "vorgegebene Beschränkungen und Flaschenhälse bei der Performance". Gravierend zutage trat das bisher bei Desktopanwendungen nicht, allerdings hatten Intel und Microsoft für Windows 7 auch das "SMT Parking" erfunden, weil sich die vielen virtuellen Kerne gegenseitig ausbremsen können.

Mehr Parallelität je Kern 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,99€
  2. 9,99€
  3. 4,44€
  4. 6,66€

p14nk41ku3hl 24. Feb 2011

NVidea hat aber auch nichts außergewöhnliches gebaut. Die GPU-Einheiten im Tegra 2 sind...

pool 24. Feb 2011

Das ist am Ende sicher auch eine Frage der Vermarktung. Sagt AMD: "Das ist jetzt ein...


Folgen Sie uns
       


Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live

Lara Croft steht kurz vor ihrer Metamorphose, Dragon Quest 11 und Final Fantasy 14 erblühen in Europa und zwei ganz neue Spieleserien hat Square Enix auch noch vorgestellt. Wie fanden wir das?

Square Enix E3 2018 Pressekonferenz - Live Video aufrufen
K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
In eigener Sache
Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

  1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
  2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

    •  /