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Zu kompliziert, die Idee aber besticht

In der C-Base in Mitte steht einer der wenigen Repraps Berlins. Auch er ist Inspiration, allerdings sehr viel handfester. Allein durch die Fähigkeit, sich selbst zu vervielfältigen, verbreitet die Maschine die Idee der Open-Source-Produktion.

Ijon - ein Pseudonym, seinen richtigen Namen möchte er nicht öffentlich verbreiten - arbeitet am häufigsten mit dem Reprap. Er lobt die Möglichkeit, ansonsten teure Ersatzteile aus Plastik für einen Spottpreis herzustellen, und führt den Prototyp eines vollautomatischen Buchscanners vor, den er schon bald unter einer Creative-Commons-Lizenz ins Netz stellen möchte. Jeder soll sich dann für knapp 400 Euro einen bauen können. Im Netz gibt es viele solcher Entwürfe, die Website Shapeways beispielsweise sammelt sie.

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Allerdings flucht auch Ijon, ein eingefleischter Bastler, über die Kompliziertheit des Gerätes. Gefühlte 7.000 Schrauben habe der Bausatz, und alle müssten einzeln justiert werden. Dieser Aufwand stehe in keiner Relation zum Nutzen. Die praktischen Gegenstände, die er mit dem Gerät produziert habe, beschränkten sich auf Flaschenöffner und Plastikchips für Einkaufswagen.

Für Science-Fiction-Fans dürfte die Nutzlosigkeit der 3D-Drucker eine Enttäuschung sein. Immerhin wurde beim Aufkommen der Technologie vorausgesagt, dass bald auf jedem Schreibtisch neben dem Rechner auch ein Personal Fabricator stehen werde. Doch selbst die eher moderate Prognose vom 3D-Copyshop an jeder Ecke ist noch längst nicht Wirklichkeit.

Dafür geht von Makerbot und Reprap eine ungebrochene Faszination aus. Die Macht über die Gestaltung der Alltagswelt liegt nicht mehr bei Designern und Ingenieuren allein, sondern auch beim Konsumenten. Damit hat das Internet nicht nur die Idee von Sender und Empfänger umgebaut, sondern auch die von Produzent und Konsument. Auch wenn derzeit noch wenige über die Zeit und das Wissen verfügen, um davon Gebrauch zu machen. [von Johannes Thumfart / Zeit Online]

 Reprap und Makerbot: Wenn Konsumenten zu Produzenten werden

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BerndHopp 26. Feb 2011

Aber Hallo! Man bedenke wieviele Arbeitsplätze in Marketing, Produktion und Distribution...

Shimitsu 24. Feb 2011

Ah okay.

Nemorem 23. Feb 2011

Selbst Makerbot Besitzer möchte ich hier einwerfen, dass zwar viel mit dem Reparieren von...

korona 23. Feb 2011

wo man vielleicht Ringe online Gestalten kann, zum Beispiel kleine Texte oder Grafiken...

Vollstrecker 23. Feb 2011

Da gibt es sogar ein Addon für, mit dem man essen drucken kann.



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