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Sparsamer mit gleicher Plattform

Intel hat also die Parallelität im Prozessor weiter erhöht, was schon immer das Ziel des Ansatzes "EPIC" war, mit dem der Itanium anfangs umschrieben wurde: "explicit parallel instruction computing". Dafür muss aber, noch viel umfangreicher als bei x86-Code, der Compiler viel Vorarbeit leisten, um die Befehle in eine für den Prozessor optimale Reihenfolge zu bringen.

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Neben mehr Rechenleistung sollen die neuen Pipelines auch für mehr Energieeffizienz sorgen. Intel gibt dazu noch keine absoluten, sondern nur auf die Werte von Tukwila normierte Zahlen an. Diese sind zudem noch auf die Strukturbreite skaliert und somit wenig aussagekräftig. Laut Intel soll Poulson aber sowohl im Idle-Modus als auch unter hoher Last effizienter als Tukwila sein. Tukwila kommt auf eine TDP von bis zu 185 Watt. Zum Stromsparen des gesamten Rechners trägt auch bei, dass der Takt von Speichermodulen abgeschaltet werden kann ("DIMM clock gating"). Im Gegensatz zu früheren Itaniums arbeiten Tukwila und Poulson mit Standardspeicher nach ECC-DDR3.

  • Die von Poulson
  • Sockelkompatibel mit Tukwila
  • Einzelner Kern von Poulson mit verteilten Caches
  • Mehr Energieeffizienz
  • Neue RAS-Funktionen für mehr Zuverlässigkeit
Neue RAS-Funktionen für mehr Zuverlässigkeit

Neben ECC sollen umfangreichere RAS-Funktionen (Reliability, Availability, Serviceability) für mehr Zuverlässigkeit sorgen. Intel bezeichnet damit ein Zusammenspiel aus Soft- und Hardware, das unter anderem Speicherfehler nun auch bei den Caches erkennen und korrigieren kann. Auch Fehler in der Firmware, vermutlich dem Microcode des Prozessors, soll das System erkennen. Vielleicht verbergen sich hier die 4 MByte Speicher, die neben Caches vorhanden sind.

Zusammen mit den großen Caches, den acht Kernen und den Zusatzfunktionen kommt Poulson auf 3,1 Milliarden Transistoren. Er stellt damit den komplexesten bisher angekündigten Prozessor dar. Ob er bei Erscheinen auch der größte verfügbare Chip überhaupt sein wird, ist noch nicht sicher. Nvidia, das mit dem ersten Fermi schon die 2-Milliarden-Grenze übersprang, will noch 2011 seine nächste GPU "Kepler" vorstellen.

An der Plattform für Poulson ändert Intel nichts, denn der neue Itanium wird kompatibel mit dem Sockel FCLGA1248 sein, der mit Tukwila eingeführt wurde. Der zugehörige Chipsatz 7500 kann per QPI bis zu acht Sockel verbinden, so dass ein Poulson-System aus bis zu 64 direkt verbundenen Kernen bestehen kann. Nicht unwahrscheinlich ist aber, dass Intel bis zum Erscheinen von Poulson auch noch neue Chipsätze vorstellt.

 Intel Itanium: Poulson mit 3 Milliarden Transistoren und neuer Pipeline
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Anonymer Nutzer 21. Feb 2011

Du solltest dich mal mit PC-Grundlagen befassen, statt dich hier zum Vollidioten zu outen...

meyerm 21. Feb 2011

Also wenn ich mir die aktuelle Liste anschaue, so sind sogar heute noch 5 Systeme mit IA...

Quantium40 21. Feb 2011

"über 3 Milliarden Transistoren" hört sich ja erstmal nach viel an, doch wenn man...

Tantalus 21. Feb 2011

Seite 2 des Artikels vielleicht? ;-) Oder das 4. verlinkte Bild? https://scr3.golem.de...


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