Abo
  • Services:

Mono 2.10

Dynamische Anwendungen in Googles Native Client

Mit der Version 2.10 kann Monos virtuelle Maschine, der Garbage Collector, sowie dessen JIT-Kompilierer in Googles Native Client verwendet werden. Das in der aktuellen Version implementierte Backend des C#-Kompilierers verwendet das Mono-eigene IKVM-API, eine JavaVM für .Net.

Artikel veröffentlicht am ,
Mono 2.10: Dynamische Anwendungen in Googles Native Client

Mono 2.10 bringt eine Reihe grundlegender Änderungen an dem freien Nachbau der .Net-Umgebung, darunter die erweiterte Unterstützung für Googles Native Client. Mono-Anwendungen konnten in den vom Native Client bereitgestellten Sandboxes über eine eigene Runtime samt Garbage Collection ausgeführt werden. Dank des verwendeten JIT-Kompilierers müssen Mono-Anwendungen jetzt nicht mehr statisch kompiliert werden. Die Mono-Entwickler versprechen sich von der Unterstützung des Native Client mehr Sicherheit, da die Laufzeitumgebung über eine eingebaute Verifizierung nur bestimmte Code-Muster akzeptiert. Zudem erhalten damit Mono-Anwendungen vollen Zugriff auf die CPU. Dabei werden sowohl x86- als auch ARM-Prozessoren unterstützt.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Ferner haben die Entwickler Mono 2.10 mit einer weiteren Version des C#-Compiler-Backends ausgestattet, das auf die APIs der Klassenbibliothek IKVM.Reflection statt wie bisher auf die in System.Reflection.Emit zugreift. Die Compiler-Variante wird mit dem Befehl mcs gestartet. IKVM.Reflection implementiert eine Java Virtual Machine in .Net und Mono. Künftig soll IKVM.Reflection, der Nachfolger von IKVM.Reflection.Emit, System.Reflection gänzlich ersetzen.

Der überarbeitete VB-Compiler wurde ebenfalls angepasst und kann über einen einzigen Compiler Code für die verschiedenen Versionen der Visual Basic Runtimes übersetzen. Dazu verwendet Mono 2.10 Mono.Cecil - auch bekannt als cecil/light - statt wie bisher die entsprechende Reflection-API. Der Befehl vbnc verwendet das Profil für Visual Basic 4.0, während vbnc2 das Profil für Version 2.0 verwendet.

Um Asp.Net MVC 3 mit Mono zu verwenden, haben die Entwickler das freie Framework mit zahlreichen Patches versehen. Zwar hat Microsoft den MVC3-Stack unter der MS-PL-Lizenz freigegeben, der Stack benötigt aber einige Bibliotheken, die nicht quelloffen sind. Wer reines Mono für MVC3-Seiten verwenden will, muss zuvor die Bibliothek Microsoft.Web.Infrastructure.dll entfernen.

Ab Version 2.10 enthält das Mono-Framework Kompilierer für F# und Ironruby in den Linux- und Mac-OS-X-Versionen. Später soll eine angepasste Version für Ironpython hinzukommen.

Die Entwickler bezeichnen Mono 2.10 trotz seiner Versionsnummer und der zahlreichen Änderungen als Zwischenversion auf dem Weg zur finalen Version 3.0, die dann auch länger mit Updates versorgt werden soll als die Version 2.10. Wer jetzt eine auf längere Zeit unterstützte Version von Mono einsetzen will, soll den Entwicklern zufolge weiterhin auf Version 2.6.7 zurückgreifen. Mono 2.10 steht auf der Webseite des Projekts im Quellcode sowie als Binärpaket für Windows, Mac OS X, Solaris und verschiedene Linux-Distributionen zum Download zur Verfügung, darunter Opensuse, Red Hat und CentOS.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Omnibrain 23. Feb 2011

Hi Naja, wenn man das annimmt hat man zu 99% recht. Das Visual Studio Plugin ist im...


Folgen Sie uns
       


Audi Holoride ausprobiert (CES 2019)

Dirk Kunde probiert für Golem.de den Holoride von Audi aus. Gemeinsam mit Marvel-Figuren wie Rocket aus Guardians of the Galaxy sitzt er dafür auf der Rückbank, während es um eine Rennstrecke geht.

Audi Holoride ausprobiert (CES 2019) Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  2. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor
  3. Turing-Grafikkarte Nvidia plant Geforce RTX 2060

People Mover: Rollende Kisten ohne Fahrer
People Mover
Rollende Kisten ohne Fahrer

CES 2019 Autonome People Mover sind ein Trend auf den Messeständen der Mobilitätsanbieter in Las Vegas. Neue Sensor-Generationen senken die Kosten und vereinfachen die Fertigung der Shuttlebusse ohne Fahrer.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Mobilität Überrollt von Autos
  2. Streaming-Lautsprecher Google Assistant für ältere Sonos-Modelle geplant
  3. Dell Latitude 7400 im Hands on Starkes Business-2-in-1 mit knackigem Preis

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  2. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar
  3. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant

    •  /