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Viewpad 10 Pro: So funktioniert das Umschalten zwischen Android und Windows

MWC2011
Viewsonic will mit dem kommenden Oak-Trail -basierten Viewpad 10 Pro sowohl Android als auch Windows anbieten. Eine Softwarelösung sorgt dafür, dass beide Systeme parallel laufen können. Golem.de hat sie sich angeschaut.
/ Andreas Sebayang
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Viewpad 10 Pro
Viewpad 10 Pro

Viewsonics Viewpad 10 Pro hat nicht nur zwei Betriebssysteme installiert, sondern ermöglicht auch das Umschalten zwischen den Systemen innerhalb weniger Sekunden. Dazu nutzt Viewsonic eine Softwarelösung, die sowohl unter Windows 7 als auch Android installiert ist. Die grundsätzliche Funktion konnte Viewsonic anhand eines Prototyps bereits demonstrieren.

Viewpad 10 Pro angesehen auf dem Mobile World Congress 2011
Viewpad 10 Pro angesehen auf dem Mobile World Congress 2011 (01:10)

Der Nutzer klickt einfach auf das Android-Logo unter Windows oder das Windows-Logo unter Android und schon schaltet das System um. Auffällig bei der Demonstration waren die Geschwindigkeitsunterschiede. Während das Umschalten von Android zu Windows recht schnell ging, dauerte die Umschaltung andersherum einige Sekunden länger. Störend war das allerdings nicht, denn ein komplettes Neustarten des Systems dauert deutlich länger. Mit dem Umschalten kann der Nutzer recht schnell von Androids geringer Leistungsaufnahme profitieren. Viewsonic nannte noch keine Zahlen, sagte aber, dass das Tablet im Android-Betrieb länger durchhalten wird als im Windows-Betrieb.

Besitzer günstigerer Viewpad-Modelle mit Dual-Boot können nicht auf ein Update hoffen, obwohl Viewsonic die Funktion auch auf einem Viewpad 10 zu Testzwecken demonstrieren konnte. Da die Software extern eingekauft wird, müsste Viewsonic für die Altgeräte Lizenzen erwerben.

Das Viewpad 10 Pro wird vermutlich recht teuer. Installiert ist neben Android 2.2 auch Windows 7 Professional. Der Prozessor wird der neue Oak-Trail-Atom Z670 (1,5 GHz) sein, der von Intel für Tablets vorgesehen ist. Als Arbeitsspeicher stehen 2 GByte zur Verfügung. Eine mSATA-SSD bietet 32 GByte Speicher. Wenn das nicht reicht, kann der Speicher per MicroSD-Karte erweitert werden. Modelle mit Mobilfunkmodem (GSM/WCDMA) soll es neben einem reinen WLAN-Modell auch geben. Das Display des Viewpads ist leider nicht besonders gut. Mit eingeschränkten Blickwinkeln muss der Nutzer wohl leben.

Das Viewpad 10 Pro wird laut Viewsonic im Laufe des zweiten Quartals 2011 verkauft werden.


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