Gelungene Steuerung und Sprachausgabe
Bekannt ist auch die solide Technik und hervorragende Steuerung, vom schnellen Verlassen von Räumen über die Hotspot-Anzeige bis hin zum intelligenten Mauszeiger hat das Spiel fast alle Annehmlichkeiten eines gelungenen Adventures zu bieten. Das ist allerdings auch bitter nötig, um Frust zu vermeiden: Der hohe Schwierigkeitsgrad gepaart mit dem vollen Inventar geben dem Spieler regelmäßig harte Kopfnüsse zu knacken, die auch immer wieder ein Absuchen der Umgebungen und häufiges Besuchen der gleichen Orte notwendig machen.
Die Grafik von Black Mirror hat sich über die Jahre nur wenig verbessert, lässt trotz schöner Hintergründe vor allem stimmige Animationen vermissen und wirkt teils antiquiert. Die hervorragende deutsche Sprachausgabe der teils ausufernden Dialoge hingegen war schon immer eine Klasse für sich und ist es auch diesmal wieder, gepaart mit der ebenfalls sehr atmosphärischen Soundkulisse.
Black Mirror 3 kostet etwa 30 Euro, das Spiel hat eine USK-Freigabe ab 16 Jahren erhalten. Auf der offiziellen Seite steht eine spielbare, rund 833 MByte große PC-Demoversion zum Download bereit.
Fazit
Keine Steigerung, aber trotz etwas abrupten Endes ein würdiger Abschluss: Black Mirror 3 kann die Faszination des ersten Teils nicht übertrumpfen, bietet aber wieder knackige, sehr stimmungsvoll inszenierte Rätsel. Neueinsteiger wird die esoterisch-mystische Geschichte kaltlassen - da bleibt nur der Griff zum mittlerweile günstig verfügbaren ersten Spiel der Reihe. Wer die bisherigen Teile gespielt hat und mochte, wird aber auch mit dem soliden Finale zufrieden sein.
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Spieletest Black Mirror 3: Der Fluch hat ein Ende |
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Hm, klingt interessant. Sollte ich mir vielleicht mal bei Gelegenheit ansehen. Da ich...
Danke für die Vorwarnung, ich hasse sowas, erst "muss" man stuuuuuundenlang spielen um...
ich GLAUBE, dass ich den ersten Teil mal gespielt habe... war das das, so jemand aus nem...