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USK-Bilanz 2010

2.844 Prüfverfahren, sieben Prozent der Spiele "ab 18"

Mehr als 80 Prozent aller Spiele, die die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle prüft, bekommen eine Freigabe ab 0, 6 oder 12 Jahren. Problematisch sehen die Jugendschützer in ihrem Jahresfazit den Umgang mit Onlinegames.

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USK-Bilanz 2010: 2.844 Prüfverfahren, sieben Prozent der Spiele "ab 18"

Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) verzeichnet mit 2.844 Prüfungen im Jahr 2010 einen leichten Rückgang der Prüfungen. Das liegt nach Angaben der Jugendschützer vor allem daran, dass sich das starke Wachstum des Vorjahres bei den Plattformen DS und Wii nicht fortgesetzt hat. Deutlich werde das insbesondere in der um sechs Punkte auf 46,5 Prozent zurückgegangenen Kategorie "USK ab 0". Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der Freigaben ab 6 und ab 12, so dass die Kategorien ab 0, ab 6 und ab 12 zusammen weiterhin einen Anteil von mehr als 80 Prozent aller Prüfverfahren ausmachen.

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Rund sieben Prozent aller Verfahren wurden 2010 nicht mit einer Freigabe für Kinder und Jugendliche beendet - Folge war dann ein "Ab 18"-Logo auf der Verpackung. Dass die Zahl im Vergleich zu den vergangenen Jahren stieg, lässt sich nach Angaben der USK auf mehr Plattformumsetzungen, Special- und Limited Editions sowie auf Berufungen des gleichen Spiels zurückführen. Im Kern handelt es sich demnach bei den 202 Verfahren mit rund 90 Titeln um ähnlich viele Spielangebote wie im Vorjahr.

Die leichte Verschiebung von Verfahren, bei denen kein Kennzeichen erteilt werden konnte, hin zu mehr Freigaben "ab 18" liege unter anderem an der engen Zusammenarbeit und Abstimmung mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Bei allen Zweifelsfallverfahren 2010 konnte die USK letztlich doch eine Alterskennzeichnung erteilen, weil aus Sicht der BPjM in keinem der Fälle Indizierungsgründe als erfüllt anzusehen waren.

Problematisch sieht USK-Chef Felix Falk, dass aufgrund der gestoppten Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags den Onlinespielen weiterhin die freiwillige Kennzeichnungsmöglichkeit versperrt bleibt. "Obwohl Hersteller seit Jahren USK-Kennzeichen für Onlinespiele fordern und trotz unserer Warnungen, dass fehlende Alterskennzeichen in diesem Bereich ein Weniger an Jugendschutz bedeuten, hinkt die Gesetzgebung den Entwicklungen hinterher", beklagt Falk.

Zeitgleich mit dem Vorlegen der Bilanz für 2010 begeht die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ein kleines Jubiläum. Im 17. Jahr ihres Bestehens hat sie das 30.000ste Prüfverfahren beendet. Falk freut sich darüber: "Jede einzelne Prüfung ist dabei ein wichtiger Baustein im System des Kinder- und Jugendschutzes in Deutschland."



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Anonymer Nutzer 18. Feb 2011

Sie erstellen eben noch ein Kinderspiel und nennen es genauso wie ihre...

sssssssssssssss... 18. Feb 2011

naja, wenn viele auf die idee kommen es so zu handhaben, dann bringt eben keiner mehr...


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