Elmcrest: Intels neue SSDs kommen zur Cebit mit bis zu 470 MByte/s
Am 1. März 2011, am Eröffnungstag der Cebit, will Intel laut VR-Zone(öffnet im neuen Fenster) seine neue SSD-Serie vorstellen. Diese trägt den Codenamen Elmcrest, die Modellreihe soll "510 Series" heißen. Damit würde Intel von den bisherigen Typenbezeichnungen für seine SSDs abrücken, die im Schema wie "X25-M" mit dem letzten Buchstaben ein "M" für Mainstream oder ein E für Extreme vorsehen. Die Verwendung von Modellnummern, ähnlich wie bei seinen Prozessoren, hatte Intel bereits mit seinen SSD-Modulen mit mSATA-Schnittstelle begonnen, die als Serie 310 geführt werden.
Extrem soll aber auch Elmcrest werden. Über eine SATA-Schnittstelle mit 6 GBit/s sollen die neuen SSDs beim kontinuierlichen Lesen laut VR-Zone bis zu 450 MByte/s und beim Schreiben 315 MByte/s übertragen können. Die Operationen pro Sekunde, IOPS, bei verteilten Zugriffen auf 4-KByte-Blöcke soll das Laufwerk mit 20.000 IOPS beim Lesen und 5.000 beim Schreiben bewältigen. Das ist zwar schnell, aber kein Rekord mehr wie die ersten Intel-SSDs. Microns zur CES angekündigte SATA-SSDs kommen bei gleichen Parametern auf 40.000 und 20.000 IOPS.
34 statt 25-Nanometer-Flash
Überraschend ist auch, dass die Flash-Bausteine in Intels neuen Solid-State-Discs wie bisherige Modelle mit 34-Nanometer-Technik hergestellt werden sollen. Unbestätigten Berichten zufolge wollte Intel noch im Februar 2011 seine 25-Nanometer-Generation mit den Serien Postville G3 und Lyndonville vorstellen. Diese sollten auf neuen Triple-Level-Cells basieren und auch eine Verschlüsselung auf Ebene des Laufwerks bieten (FDE). Intel hat jedoch keine der genannten Serien bisher offiziell angekündigt.
Die SSDs der Serie Elmcrest sollen vorerst nur in Größen von 120 und 250 GByte erscheinen. Ein britischer Versender listet(öffnet im neuen Fenster) sie bereits, dort kosten sie umgerechnet 270 beziehungsweise 566 Euro. Wie immer bei noch nicht angekündigten Komponenten sind solche Angaben aber mit Vorsicht zu genießen, die offiziellen OEM-Preise sind noch nicht bekannt. Das gilt auch für die technischen Angaben, die Händler meist aus Datenblättern übernehmen. So nennt auch der britische Versender nur 450 statt wie VR-Zone 470 MByte/s als Maximaltempo.
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