Schwarzkopien: Frankreich, Spanien und Italien am Pranger der Spielebranche
Gerade mal fünf Länder sind für 54 Prozent der unrechtmäßig über Peer-to-Peer-Netzwerke runtergeladenen Computerspiele verantwortlich, so eine Untersuchung des amerikanischen Branchenverbandes Entertainment Software Association(öffnet im neuen Fenster) (ESA). Neben den Bewohnern der üblichen Verdächtigen China und Brasilien greifen angeblich auch Italien, Spanien und Frankreich besonders oft zu Schwarzkopien. Von insgesamt 144 Millionen beobachteten Downloads hätten 78 Millionen aus einem der fünf Staaten gestammt, aus den USA gerade mal 5,6 Millionen.
Die ESA fordert, dass die amerikanischen Handelsbehörden die Lage beobachten und Druck auf die betroffenen Länder ausüben, ihre Gesetze zu verschärfen. Ebenfalls problematisch sei die Lage in Kanada, Indien, Argentinien, Russland, Chile, Indonesien, Costa Rica, Mexiko und den Philippinen.