Abo
  • Services:

Grafiktreiber

Catalyst 11.2 soll Bildqualität von AMD-Karten verbessern

Mit den Grafiktreibern der Version 11.2 gibt AMD den Anwendern mehr Kontrolle über Optimierungen der Bildqualität. Texturflimmern soll verschwinden, und auch der Grad der Tessellation lässt sich jetzt einstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Grafiktreiber: Catalyst 11.2 soll Bildqualität von AMD-Karten verbessern

Dreht der Anwender Anti-Aliasing und anisotropische Filterung weit auf, verlieren auch moderne High-End-Grafikkarten viel Leistung. AMD verwendet dafür standardmäßig eigene Optimierungen, die jedoch nicht die volle Bildqualität der Anwendung erreichen. Das ist in einem Spiel in Bewegung kaum wahrnehmbar, schon länger über das Catalyst Control Center einstellbar und auch auszuschalten. Dennoch zieht dieser Ansatz immer wieder Kritik auf sich.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Mit dem Catalyst 11.2 sorgt AMD nun für mehr Transparenz und erklärt in einem Blogpost auch offen, was die neuen Optionen machen. "High Quality" arbeitet wie bisher, die Einstellung "Quality" führt eine trilineare anisotropische Filterung aber nur noch an den Grenzen zwischen den Mipmaps durch. Das soll die Qualität kaum reduzieren, aber schneller sein.

Mit "Performance", der schnellsten Einstellung, sollen Texturkanten nun besser gefiltert werden. Das oft beschriebene "Texturflimmern", das meist AMD-Grafikkarten generell angelastet wird, soll so vermieden werden. Auch schon bisher ließ es sich aber meist durch Einstellungen in den Treibern oder Anwendungsprofile - die in den jeweils neuen Catalyst-Treibern stecken - beheben.

Die Tessellation kann der Anwender nun auch direkt im Treiber einstellen. "Application Settings" überlasst es dem Programm. Dabei sind auch AMDs aktuelle Karten der Serie Radeon HD 6900 aber deutlich langsamer als die Nvidia-Pendants. Daher gibt es nun noch "AMD Optimized", wobei der Grafiktreiber den Grad der Tessellation begrenzt. Auf wie viele Unterteilungen genau, hat AMD bisher nicht erklärt, es gibt auch noch keine Anwendungsprofile, diese sollen bald folgen. Schon jetzt lässt sich der Tessellationsgrad aber auch vom Anwender fest vorgeben.

Als weitere Neuerung gibt es noch Unterstützung für das morphologische Anti-Aliasing bei Karten der Serie Radeon HD 5000, bisher war die Funktion der Serie 6000 vorbehalten. Bei der Wiedergabe von Blu-ray 3D können zudem nun auch die für 2D-Videos üblichen Regler für die Bildqualität des Catalyst verwendet werden.

Geschwindigkeitssteigerungen verzeichnet AMD diesmal nur für zwei Spiele. Call of Duty: Black Ops soll mit einer einzelnen Radeon HD 5000 mit Filterfunktionen bis zu elf Prozent schneller laufen und Batman Arkham Asylum in gleicher Umgebung 4 Prozent fixer rendern. Catalyst 11.2 kann für Windows ab Version XP bis Version 7/64 Bit auf AMDs Treiberseiten heruntergeladen werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-63%) 34,99€
  2. 34,99€ (erscheint am 15.02.)
  3. (-50%) 4,99€
  4. 32,99€ (erscheint am 25.01.)

stoergeraeusch 18. Feb 2011

Nach dem letzten Treiber-Update für meine Onboard-Grafik Radeon HD3300 von Catalyst 9.8...


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /