CUPP: Android auf dem Macbook Pro
Das norwegische Unternehmen CUPP Computing(öffnet im neuen Fenster) hat eine Hybridlösung namens CISS(öffnet im neuen Fenster) (CUPP Integrated Southbridge Solution) patentiert(öffnet im neuen Fenster). Sie erlaubt die nahtlose Integration von RISC- und x86-Prozessoren in einem Standard-PC.

Das umgebaute Macbook Pro ist nach Angaben von Engadget(öffnet im neuen Fenster) mit einem Daughterboard im DVD-Laufwerksschacht ausgerüstet, auf dem ein OMAP ARM A8(öffnet im neuen Fenster) von Texas Instruments läuft. Die Zusatzhardware benötigt deutlich weniger Strom als der normale Mac-Betrieb. Beim Prototyp wird zwischen beiden Systemen mit einem Knopf umgeschaltet.
Der Zweitrechner im Mac kann zum Beispiel als dauerhaft eingeschaltetes Minimalsystem(öffnet im neuen Fenster) genutzt werden, das den Anwender über eingegangene E-Mails und fällige Termine informiert und MP3s abspielt oder einen Webbrowser zur Verfügung stellt.
CUPP Computing will zwischen dem zweiten und vierten Quartal 2011 ein fertiges Produkt auf den Markt bringen – noch ist das Daughterboard nur ein Prototyp. Ob am Ende ein Zusatzmodul für das Apple-Notebook angeboten wird, wollte das Unternehmen Golem.de gegenüber nicht bestätigen, aber auch nicht dementieren. Das System ist nicht auf Apple-Hardware beschränkt – theoretisch könnten auch andere Notebooks und PCs damit ausgerüstet werden. Zum Preis machte CUPP noch keine Angaben.
- Anzeige Hier geht es zum neuen Apple Macbook Pro mit M3 bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


