Atom für Smartphones

Intel liefert Muster von Medfield und HSPA+-Modem

Der weltgrößte Halbleiterhersteller Intel kann in Barcelona nicht wie gewohnt auftrumpfen. Die beiden wichtigsten Hardwareankündigungen sind Muster des Atom-SoC "Medfield" und ein mit Infineon übernommenes UMTS-Modul.

Artikel veröffentlicht am ,

Während zahlreiche Hersteller auf dem MWC 2011 Smartphones und Tablets mit ARM-Prozessoren vorstellen, die bald zu kaufen sein sollen, lässt Intels Lösung für diese Geräte weiter auf sich warten. Der Chiphersteller hat dafür ein bisher nur unter dem Codenamen "Medfield" bekanntes System-on-a-Chip vorgesehen, das laut der offiziellen Atom-Roadmap 2011 erscheinen soll. Medfield war ursprünglich noch für 2010 erwartet worden.

Stellenmarkt
  1. IT Business Partner (m/w/d)
    Energiedienst Holding AG, Rheinfelden (Baden)
  2. Senior Backend-Entwickler (w/m/d)
    articy Software GmbH & Co. KG, deutschlandweit (Home-Office)
Detailsuche

Auf dem MWC stellt Intel die Architektur von Medfield aber nicht ausführlich vor. Und nur in einem halbwegs gut versteckten PDF auf Intels Medienseiten wird kurz erwähnt, dass erste Muster des SoC bereits ausgeliefert werden. Weiter heißt es: "Medfield liegt im Zeitplan für eine Markteinführung in diesem Jahr und wird hohe Performance bei geringer Leistungsaufnahme bieten.".

Mehr verrät Intel nicht - das ist gerade bei Bausteinen für Handhelds ungewöhnlich, deren Grundzüge Hersteller wie Qualcomm oder Texas Instruments oft Jahre im Voraus erklären. Ob noch im Jahr 2011 mit konkurrenzfähigen Smartphones oder Tablets mit Medfield zu rechnen ist, bleibt damit unklar. Bereits im Oktober 2010 beklagte Intel-Chef Paul Otellini "verpasste Chancen bei Smartphones".

Der bisher größte Vorteil des Atom, die Kompatibilität zu x86-Betriebssystemen, ist durch die Erfolge von iOS und Android schon lange dahin. Selbst Intels Meego-Partner Nokia setzt inzwischen auf Windows Phone 7. Intel will Meego alleine weiterentwickeln und hat auf dem MWC eine Tablet-Version des Betriebssystems vorgestellt.

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Immerhin ein neues Produkt für Smartphones und Tablets kann Intel schon in Serienstückzahlen liefern. Das UMTS-Modul "XMM 6260" hat das Unternehmen offiziell angekündigt. Es unterstützt HSPA+ und erreicht damit Datenraten von bis zu 21 MBit/s und 11,5 MBit/s beim Empfang beziehungsweise Senden. Laut Intel gehört es zu den kompaktesten verfügbaren Geräten. Die komplette UMTS-Einheit soll nur 600 Quadratmillimeter auf einer Platine belegen. Was Intel dabei nicht verschweigt: In dem zusammen mit Infineons Mobilfunksparte übernommenen Produkt steckt auch ein ARM-Kern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google
Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
Artikel
  1. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  2. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

  3. Kalter Krieg 2.0?: Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe
    Kalter Krieg 2.0?
    Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe

    Die Volksrepublik China soll eine Hyperschallwaffe getestet haben. China dementiert die Vorwürfe aber und sagt, es wäre ein Raumschiff gewesen.
    Eine Analyse von Patrick Klapetz

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /