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Prozessoren

Intel stellt Core i7 990X vor und senkt Preise

Intel hat mit dem Core i7 990X für X58-Mainboards seinen schnellsten Desktopprozessor mit sechs Kernen vorgestellt. Gegenüber dem Vorgänger bietet er nur 133 MHz mehr Takt. Zwei andere Core i7 sind nun deutlich billiger zu haben.

Der 990X mit Gulftown-Kern für den Sockel LGA1366 dürfte Intels letzte Neuerscheinung für den Ende 2008 vorgestellten X58-Chipsatz bleiben. Mitte des Jahres 2011 wird der Chipsatz Z68 samt neuer Prozessoren der Serie Core-i-2000 (Sandy Bridge) erwartet. Als bei Prozessoren sogenannter "Speed Bump" hat der 990X auch nur wenige Neuerungen.

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Der Basistakt und die schnellste Turbo-Boost-Stufe wurden um 133 MHz angehoben. Bei voller Auslastung kommen die sechs Kerne auf 3,46 GHz, hat nur ein Core zu tun, sind 3,73 GHz möglich. Wie sein Vorgänger, der von Golem.de getestete Core i7 980X, dürfte sich auch der 990X leicht auf über 4 GHz übertakten lassen. Dafür verfügt er über einen offenen Multiplikator. Manche Übertakter erreichten auch schon 5 GHz mit Luftkühlung.

Der neue Prozessor wird weiterhin in 32-Nanometer-Technik gefertigt, Intel gibt als TDP unverändert 130 Watt an. Anders als erwartet, führt Intel mit dem 990X kein neues Stepping ein, die Modelle 980X und 990X werden laut der ARK-Datenbank derzeit im Stepping B1 ausgeliefert. Beide Prozessoren werden bis auf weiteres parallel angeboten, Intels aktuelle Preisliste sieht dafür einen OEM-Preis von 999 US-Dollar für 1.000er-Stückzahlen vor.

Dass nicht jeder Besitzer eines Rechners mit X58-Mainboard bei diesen Preisen bereit ist, seine Maschine vor dem Ableben der Plattform noch einmal aufzurüsten, ist offenbar auch Intel bewusst. Folglich wurden zwei andere Core i7 der Reihe 900 deutlich im Preis gesenkt. Das Modell Core i7 970 mit sechs Kernen und einem Basistakt von 3,2 GHz ist nun für 583 US-Dollar statt wie vorher 885 US-Dollar zu haben und damit 34 Prozent billiger.

Preis des Core i7 960 fast halbiert

Wenn die Software nicht perfekt mit vielen Kernen skaliert, ist ein günstigerer Quad-Core die bessere Wahl. Hier hat Intel den Core i7 960 mit einer Senkung von 562 auf 294 US-Dollar und damit um 48 Prozent besonders attraktiv gemacht. Das führt zu der paradoxen Situation - die bei Intels großem Angebot öfter vorkommt - dass der schnellste Core i7 800 für den Sockel LGA1156 viel teurer ist: Der Core i7 880 mit 3,06 GHz kostet unverändert 583 US-Dollar. Zu den gleichen Preisen wie die beiden verbilligten Desktopprozessoren bietet Intel nun auch ihre Xeon-Pendants W3670 und W3565 für Systeme mit einem Sockel an.

Für alle Prozessoren der Serien Core i7 900 und 800 sowie die Xeons mit gleicher Architektur gilt jedoch: Sie sind in Rechenleistung und Energieeffizienz durch die Core-i-2000 technisch überholt. Diese CPUs sind bei Anschaffungen eines neuen Komplett-PCs deutlich attraktiver. Noch sind solche Rechner aber nur mit dem Bug im Chipsatz zu haben, erst Ende Februar will Intel reparierte Chipsätze liefern.


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Charles Marlow 16. Feb 2011

Auweh, ich erinnere mich noch daran! Da bin ich damals von einem P166 (auf 180...



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