Zusammenarbeit in drei Fällen eingestellt
Apple hat nach eigenen Angaben seit 2007 insgesamt 288 Zulieferer- und Auftragshersteller geprüft. Dabei wurde überprüft, dass in den Betrieben keine Minderjährigen beschäftigt würden, die Arbeiter eine Ausbildung bekommen und "faire Löhne" gezahlt worden sind. Im Sommer 2010 wurde für Oktober der Monatslohn für alle länger bei Foxconn in Shenzhen tätigen Arbeiter auf 2.000 Yuan (245,50 Euro) heraufgesetzt. Laut heutigem Tageskurs sind das 224 Euro. Laut Apple wurden 91 minderjährige Arbeiter in den besuchten Fabriken entdeckt. Mit drei Fabriken wurde die Zusammenarbeit eingestellt, weil die Auflagen nicht eingehalten wurden. Arbeitern, denen Bestechungsgelder für einen Arbeitsplatz abgenommen wurden, hätten insgesamt 3,4 Millionen US-Dollar zurückerhalten.
An den unmenschlichen Arbeitsbedingungen bei Foxconn hat sich jedoch nichts Wesentliches geändert. Auch die Suizidserie ist nicht beendet. Im Juni 2010 hatte ein Foxconn-Arbeiter erklärt, dass trotz Versprechungen der Konzernleitung die inhumanen Arbeitsbedingungen mit vielen Überstunden, Sprechverbot und Siebentagewoche gleich geblieben seien. Er müsse weiterhin elf Stunden arbeiten, meist an sieben Tagen in der Woche, mit nur 30 Minuten Pause für Mittag- und Abendessen.
Im Januar 2011 gab es wieder eine Selbsttötung bei Foxconn. Die 25-jährige Foxconn-Ingenieurin Wang Ling war bei einer Routineuntersuchung der Beschäftigten durch Psychologen aufgefallen. Als bei der jungen Frau Schizophrenie diagnostiziert wurde, forderte der Aufseher sie in beleidigender Form auf, selbst zu kündigen, wie die Angehörigen berichteten. Sie nahm sich in der Wohnung ihres Bruders in Shenzhen das Leben.
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| Fortschrittsbericht: Apple lobt Foxconn für Maßnahmen gegen Suizide |
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Naja...zumindest zum Kommentartitel passt es doch wunderbar... Was die Erziehung angeht...
japp, genau so siehts aus...Gewinn, OK, aber dch nicht so viel wie mit irgend zur...
*LOL* Na, also dass nenne ich Größenwahn... Aber mal im Ernst, Du tust dem deutschen...
naja...Kunden kann man nur zu Verantwortung ziehen, so es denn zumutbare Alternativen...